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		<title>Institut fÃ¼r Islamfragen: News und Fatawa</title>
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		<description>News und Fatawa</description>
		<language>en</language>
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			<title>Institut fÃ¼r Islamfragen: News und Fatawa</title>
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			<description>News und Fatawa</description>
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		<lastBuildDate>Sat, 15 Jun 2013 12:50:00 +0000</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Mekka: Kreuzähnliche Ornamente wurden aus Mekka entfernt</title>
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			<description>Verwirrung soll verhindert werden</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Institut für Islamfragen, dh, 15.06.2013) Der Landesvorstand für die Angelegenheiten der Haram-Moschee [die Moschee, die die Ka’ba beherbergt, das wichtigste Heiligtum des Islam] und der Propheten-Moschee in Mekka/Saudi-Arabien entfernte pflanzliche Muster, die sich an den Wänden der mekkanischen Haram-Moschee befunden haben. Grund dafür, so erklärte der Vorstand, sei, dass diese Muster, aus einem bestimmten Winkel fotografiert, wie Kreuze aussehen würden.</p>
<p class="bodytext">Der Vorstand versicherte der arabischen Zeitung www.alarabiya.net, dass die kreuzähnlichen Muster vollständig entfernt und verändert worden seien, so dass keine Verwirrung mehr entstehen könnte.</p>
<p class="bodytext">Quelle: www.alarabiya.net/ar/saudi-today/2013/04/23</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 12:50:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hat der Iran versucht, Ägypten zur Wiederherstellung der Beziehungen zu Syrien zu zwingen?  </title>
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			<description>Druckmittel sollen Videoaufzeichnungen über die Unterstützung der ägyptischen Revolution durch militante Zweige der Muslimbruderschaft gewesen sein
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dk, 13.06.2013) Die Tageszeitung Al-Jarida in Kuwait berichtete am 4. Mai, dass prominente ägyptische Quellen der Redaktion mitgeteilt hätten, dass der Iran am 3. Mai versucht habe, Präsident M. Mursi unter Druck zu setzen, die Beziehungen zwischen Ägypten und Syrien wieder herzustellen. Dieser Druck habe dazu geführt, dass der ägyptische Botschafter, Alaa Abdel-Aziz, nach Damaskus zurückgekehrt sei. Teheran habe gedroht, Videoaufzeichnungen zu veröffentlichen, die belegen würden, dass die Al-Qassam Brigaden, der militärische Arm der Hamas, und die libanesische Hizbollah die Muslimbrüder während der ägyptischen Revolution im Januar 2011 unterstützt hätten. Die oben genannten ägyptischen Quellen deuteten an, dass die ägyptische Regierung eingeknickt sei und ihre Position geändert habe – von „Al-Assad muss gehen; seine Rolle ist beendet“ zu „Man muss eine friedliche Lösung durch den direkten Dialog aller Beteiligten finden.“ Die Quellen deuteten auch an, dass dieser Wechsel Reaktionen anderer arabischer Staaten hervorrufen könnte.</p>
<p class="bodytext">Quelle: Al Jarida (Kuwait) vom 4. Mai 2013: www.aljarida.com/news/index/2012600254, zitiert nach MideastWire.com vom 9. Mai 2013: “Tehran pressuring Cairo to resume relations with Damascus”</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 09:33:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tunesien: Religiöse Fragen bei der Aufnahmeprüfung der Polizei</title>
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			<description>Ob Christen oder Juden dadurch noch Chancen haben, angestellt zu werden?</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Institut für Islamfragen, dh, 11.06.2013) Das tunesische Innenministerium bestätigte die Authentizität eines im Internet veröffentlichten Dokuments zur Aufnahmeprüfung für den Dienst in der tunesischen Polizei. Die islamistische Prägung der neuen Aufnahmeprüfung wird durch folgende Fragen verdeutlicht: &quot;Wer ist die erste Frau, deren Hand&nbsp;wegen Diebstahls&nbsp;abgehackt wurde?&quot;, &quot;Welches ist die längste Sure im Koran?&quot;, &quot;Wie lange hat die Herabsendung des Korans [auf die Erde] gedauert?&quot;, &quot;Wie viele richtige Lesarten des Korans gibt es?&quot;, &quot;Wer ist die erste Person, die in Richtung Mekka gebetet hat?&quot; u. a. m.</p>
<p class="bodytext">In sozialen Netzwerken lösten diese stark islamisch geprägten Fragen Zorn aus. So fragen sich z. B. liberal denkende Tunesier, ob unter solchen Bedingungen ein tunesischer Jude oder Christ solch eine Prüfung bestehen könnte.</p>
<p class="bodytext">Andererseits argumentieren islamische Kräfte, dass solche religiöse Fragen nur ein Teil eines ganzen Fragenkatalogs seien und alle Fragen zur allgemeinen Bildung gehörten.</p>
<p class="bodytext">Quelle: www.alarabiya.net/ar/north-africa/2013/04/22</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 08:00:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fatwa über die Verurteilung von Machthabern: Bashar al-Assad, Hassan Nasrullah und Nuri al-Maliki verdienen den Tod</title>
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			<description>Sie töten Menschen ohne Respekt und ohne Furcht vor Allah</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Von dem Rechtsgutachter Dr. Yusuf al-Qaradawi, dem Vorsitzenden der „International Union of Muslim Scholars“ (IUMS) und einem der prominentesten Rechtsgutachter heute</p>
<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dh, 05.06.2013)</p>
<p class="bodytext">&quot;… [der syrische Präsident] Bashar al-Assad tötet Menschen, er ist ein Verbrecher. Er missbraucht die Waffen, die in seinem Besitz sind und die vom Iran bezahlt werden. Russland, das an der Tötung von Menschen teilnimmt und die Hisbollah [bzw. der Führer dieser schiitischen, pro-iranischen Partei, Hassan Nasrullah], die ihre Kämpfer [nach Syrien] sendet, und al-Maliki [der irakische Ministerpräsident]... sie alle sind Menschen, die Allah nicht fürchten. Sie begnadigen keinen. Sie töten Menschen auf ungerechte Weise. Sie töten Männer, Frauen, Ältere und Kinder. Sie anerkennen keine menschliche Würde. Sie sind diejenigen, die als erstes getötet werden müssen.&quot;</p>
<p class="bodytext">Quelle: /www.youtube.com/watch?v=K14Ik8SVHTM</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Fatawa (Rechtsgutachten)</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 15:58:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Qatar: Lebenslange Haft für Dichter wegen „Hetze gegen das Regime“</title>
			<link>http://islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=32&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1915</link>
			<description>Eigentlicher Grund der Verurteilung soll ein Gedicht auf den Arabischen Frühlings sein</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dh, 01.06.2013) Der arabische Fernsehsender www.bbc.co.uk/arabic strahlte Ende November 2012 eine Fernsehreportage über die Verurteilung des qatarischen Dichters Muhammad bin ad-Dib ausgestrahlt. Dort wird u. a. berichtet: &quot;… Die qatarische Regierung hat am Donnerstag [29. November 2012] den qatarischen Dichter Muhammad bin Rashed al-Adjami, genannt Bin ad-Dib, zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Vorwurf lautet auf Hetze gegen das Regime, Anschuldigungen gegen den Machthaber und Missbrauch der Verfassung.&quot;</p>
<p class="bodytext">Der Anwalt des Beschuldigten, Nadjib an-Nu'aimi, teilte mit, dass das Urteil nach nur 6 Verhandlungstagen ergangen sei, von denen die meisten allerdings nicht öffentlich waren. Der vorsitzende Richter war gleichzeitig Ermittler.</p>
<p class="bodytext">Der vermutete [eigentliche] Grund für die Verurteilung soll ein Gedicht mit dem Titel &quot;Das Jasmin-Gedicht&quot; sein, welches Bin ad-Dib nach dem Ausbruch des Arabischen Frühlings verfasst hatte. An dieser Stelle kommentiert die Fernsehmoderatorin:</p>
<p class="bodytext">&quot;Wie konnte Qatar, das die Arabische Revolution im Arabischen Frühling gegen totalitäre Regime unterstützt hat, einen Dichter zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe verurteilen, weil er den Arabischen Frühling gelobt hat?&quot;</p>
<p class="bodytext">Quelle: www.youtube.com/watch?v=kvMmEiF8ZxU</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 11:41:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Syrien: Hemmt die Muslimbruderschaft den Fortgang der Revolution? </title>
			<link>http://islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=32&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1911</link>
			<description>Die „Syrische Freie Armee“ (SFA) wirft der Muslimbruderschaft Spaltung des Widerstandes vor</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dh, 24.05.2013) Unter Berufung auf die saudische Zeitung Asharqalawsat berichtete die arabische Zeitung www.alarabiya.net Ende März über die Zuspitzung des Konflikts zwischen der SFA [Syrische Freie Armee] und der Muslimbruderschaft in Syrien. Die gemeinsame Führung der SFA warf der Muslimbruderschaft vor, Grund für die Verlangsamung der syrischen Revolution und für die Spaltung des syrischen Widerstandes gegen das syrische Regime zu sein.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In einer schriftlichen Stellungnahme, die am 30.03.2013 von der gemeinsamen Verwaltung [der SFA] in Paris verteilt wurde, heißt es u.a.: &quot;Ein tiefer, gravierender Konflikt steht zwischen Ihnen und allen zivilen, revolutionären, nationalistischen, militärischen und politischen Kräften.</p>
<p class="bodytext">… Unsere letzte [hiesige] Erklärung wurde erst formuliert, nachdem man in mehreren syrischen Städten die Geduld verlor, vor allem in Damaskus und seinen Vororten, und zwar wegen der Haltung der Gruppe [der Muslimbruderschaft] seit dem Ausbruch der Revolution bis heute; es geht vor allem um die Dominanz und Herrschaft über den Nationalausschuss und der gebildeten Koalition, um die&nbsp; Macht und den Versuch zur Machtausübung über die humanitären und militärischen Angelegenheiten.</p>
<p class="bodytext">… Sie dürfen weder die Revolution noch die Führer der Revolution instrumentalisieren… Es ist weder „Ihre“ Revolution, noch haben Sie die Revolution ins Leben gerufen. Vielmehr wurde die Revolution von denjenigen ins Leben gerufen, die sie mit ihrem Blut, Leben, ihrer Sicherheit, Geborgenheit und ihrem Eigentum erkauft haben.</p>
<p class="bodytext">… Die demographische, religiöse und ethnische Struktur Syriens erlaubt grundsätzlich nicht, dass Ihre Gemeinschaft [Partei] über die Revolution heute oder die [zukünftige] syrische Politik in der Übergangsphase und der späteren Demokratie herrscht.&quot;</p>
<p class="bodytext">Quelle: www.alarabiya.net</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 May 2013 14:41:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Saudi-Arabien: 500 Tonnen alkoholische Getränke und 712 abgefüllte Flaschen Alkohol beschlagnahmt</title>
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			<description>Spezialpumpen wurden zur Alkoholvernichtung eingesetzt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dh, 20.05.2013) Laut eines Berichts der arabischen Zeitung www.alarabiya.net Ende letzen Jahres ist es den saudischen Sicherheitsbehörden gelungen, einen Hohlraum in einem Felsen in Tandaha [im Süden des Landes], in dem eine geschätzte Menge von 500 Tonnen alkoholischer Getränke hergestellt und teilweise in Flaschen zur Vermarktung abgefüllt worden war, zu entdecken. Die Menge der Alkoholika war so groß, dass sie als &quot;See&quot; bezeichnet wurde. Die saudischen Sicherheitsbehörden mussten Spezialpumpen verwenden, um den Alkohol aus dem Felshohlraum herauszupumpen und zu vernichten.</p>
<p class="bodytext">Quelle: www.alarabiya.net/articles/2012/11/26/251846.html</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 May 2013 09:07:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Salafisten und Muslimbrüder in Ägypten verbieten Glückwünsche zu Ostern</title>
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			<description>Ostern widerspräche dem islamischen Glauben, daher seien Glückwünsche für Kopten unstatthaft</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dk, 10.05.2013) Am 30. April veröffentlichte die unabhängige Tageszeitung Al-Rai al-Aam in Kuwait einen Bericht über eine Fatwa einer salafistischen Gruppe in Ägypten und eine ähnlichlautende Fatwa der ägyptischen Muslimbruderschaft, die es Muslimen verbieten, koptischen Christen zu den österlichen Feiertagen zu gratulieren. Die Zeitung Al-Rai al-Aam befürchtet, diese Fatwas könnten die aufgeheizte Atmosphäre in Ägypten weiter verschlimmern. Hinzu käme, dass der geistliche Führer der Muslimbrüder, Abdul Rahman al-Berr, in einer weiteren Fatwa dieses Verbot der Gratulation zu Ostern verteidigte.</p>
<p class="bodytext">Ein koptischer Aktivist, Sherif Ramzi, bezeichnete die Fatwa als pure Heuchelei, die Abdul Rahman al-Berrs eigenem Handeln widerspreche. Dieser habe zu Weihnachten 2012 durch den Besuch einer koptischen Kathedrale seinem Respekt vor diesem christlichen Feiertag Ausdruck verliehen, den er heute verbieten würde. Ein Vertreter der Muslimbruderschaft, Khaliq al-Sharif, wies aber darauf hin, dass es einen Unterschied gäbe zwischen der Gratulation zu Weihnachten und der zu Ostern. Weihnachten sei dem Geburtstag des Propheten Muhammad vergleichbar und zudem habe die Tradition der Glückwünsche zu Weihnachten einen starken sozialen Aspekt. Ostern sei aber ein Fest, das dem islamischen Glauben widerspreche. Das Verbot der Glückwünsche zu Ostern brauche dennoch die Beziehungen zu den Kopten nicht zu belasten. </p>
<p class="bodytext">Der ehemalige Imam der Omar Makram Moschee, Scheich Mazhar Shahin, hält das Verhalten der Muslimbrüder für politisch motiviert. Einige suchten den Schulterschluss mit den Salafisten, andere eine Annäherung an die Kopten. Der Dekan der theologischen Fakultät der Al-Azhar Universität, Bakr Awad, sagte, dass das Gratulationsverbot der Muslimbrüder und Salafisten keinerlei rechtliche Grundlage habe.</p>
<p class="bodytext">Quelle: Al-Rai al-Aam vom 30.4.2013:&nbsp; </p>
<p class="bodytext">www.alraimedia.com/Article.aspx?id=432171&amp;date=30042013, zitiert nach MideastWire.com vom 30.4.2013&nbsp;: Fatwa to prevent congratulating the Copts for their religious holidays.</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 May 2013 16:11:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frage: Wann darf ein Muslim durch ein Wortspiel (arab. tauriya) andere täuschen?</title>
			<link>http://islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=32&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1899</link>
			<description>Rechtsgutachten Nr. 27261
Datum der Aktualisierung des Rechtsgutachtens: 10.02.2013 </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dh, 25.04.2013)</p>
<p class="bodytext">Die Website www.islamqa.info dient der Verkündigung des Islam in Saudi-Arabien und steht unter der Leitung des islamischen Gelehrten, Autors und Verkündigers des Islam, Muhammad Salih al-Munajjid. Das Zentrum definiert seine Ziele folgendermaßen: 1. Die Verbreitung und Verkündigung des Islam, 2. die Verbreitung des Islamwissens und die Bekämpfung des Unwissens über den Islams unter Muslimen, 3. der Erlass von Rechtsgutachten, die die Fragen von Muslimen auf Grundlage des Islam beantworten und 4. die Aufklärung der Menschen über ihre alltäglichen Angelegenheiten durch wissenschaftliche, pädagogische und soziale Beratung.</p>
<p class="bodytext"><b>Frage</b>: &quot;Wann gilt das Wortspiel (bzw. die Täuschung mit Worten) (arab. tauriya) als (islamisch) erlaubt? Falls man die Täuschung nur in Notfällen verwenden darf, wie wird ein Notfall (islamisch) definiert?&quot;</p>
<p class="bodytext"><b>Antwort</b>: &quot;Das Wortspiel (arab. tauriya) bedeutet 'Das Verdecken von Dingen.'</p>
<p class="bodytext">Sprachlich betrachtet bedeutet das, dass der Sprecher eine Aussage macht, die vom Hörer [in einem bestimmten Sinn] verstanden wird, während der Sprecher jedoch eine andere Aussage meint, die ebenfalls in dem Gesagten enthalten sein könnte. Der Sprecher könnte z. B. sagen: 'Ich habe keinen einzigen Dirham [eine kleine Geldmünze] in meiner Tasche.' Dann versteht man den Sprecher so, dass er gar kein Geld dabei hat. Jedoch könnte der Sprechende meinen, dass er zwar keinen Dirham in seiner Tasche hat, aber z. B. einen Dinar [ein größeres Geldstück]. Dieses Wortspiel wird (auf arabisch) 'tauriya' oder 'ta'rid' genannt.</p>
<p class="bodytext">Solch ein Wortspiel gilt islamisch als eine der Lösungen, die in kritischen Situationen verwendet werden dürfen, um diese zu bewältigen. Es wird verwendet, wenn man um eine Information gebeten wird, die man nicht geben möchte. Einerseits möchte man nicht die Wahrheit sagen, andererseits aber auch nicht lügen.</p>
<p class="bodytext">Das Wortspiel gilt als erlaubt, wenn notwendig ist, oder wenn man dadurch ein (vom Islam erlaubtes) Ziel erreichen kann. Man darf nicht oft so handeln, als ob das eine Richtschnur für das eigene Handeln wäre. Das Wortspiel darf auch nicht verwendet werden, um etwas auf eine ungerechte Weise zu erlangen oder etwas Gerechtes zu beseitigen...</p>
<p class="bodytext">Es gibt Fälle, in denen Allahs Prophet (Muhammad) – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – die Verwendung des Wortspiels (also die Täuschung) erlaubt hat ... Folgende sind einige Beispiele für das Wortspiel, wie es von den frühen Muslimen und den geistlichen Führern (arab. a'imma) verwendet wurde, und wie es von dem prominenten Rechtsgelehrten Ibn al-Qayyim in seinem Werk 'Igatha al-lahfan', erwähnt worden ist:</p>
<p class="bodytext">Er wurde über Hammad – Allah möge ihn begnadigen – berichtet: Wenn er von jemandem besucht wurde, den er nicht mochte, sagte er schmerzverzerrt: 'Oh, mein Zahn, mein Zahn.' Infolgedessen verließ ihn der andere... [weil er dachte, er könnte gerade jetzt keinen Besuch ertragen].</p>
<p class="bodytext">Sufyan ath-Thauri [aus der ersten Generation der Muslime] wurde zu einer Sitzung bei al-Khalifa al-Mahdi eingeladen. Er (al-Mahdi) fand Gefallen an ath-Thauri. Als Ath-Thauri sich verabschieden wollte, sagte al-Mahdi zu ihm, er solle bleiben. Ath-Thauri schwor, er würde wiederkommen. Er ging fort und ließ seine Schuhe an der Tür von al-Mahdi stehen. Eine Weile später kam er zurück, nahm jedoch nur seine Schuhe und verschwand. Als al-Khalifa nach ihm fragte, wurde ihm gesagt: 'Er (ath-Thauri) hatte geschworen, er würde zurückkommen. Er kam (ja) zurück und nahm seine Schuhe' [aber setzte nicht das Gespräch fort] ...</p>
<p class="bodytext">Eines Tages saß Imam Ahmad [der Gründer einer der wichtigsten Rechtsschulen des Islams und Sammler der Aussprüche Muhammads] mit einigen seiner Schüler beisammen, unter denen auch al-Marusi war. Eine Person rief von draußen nach al-Marusi [im Haus]. Imam Ahmad wollte jedoch nicht, dass al-Marusi das Haus verließ. Imam Ahmad antwortete [daher dem Rufer]: 'Al-Marusi ist nicht hier. Was hat al-Marusi [überhaupt] hier zu suchen?' Dabei zeigte Imam Ahmad mit seinem Zeigefinger in seine Handfläche, was aber der Rufer nicht sehen konnte [D. h. Imam Ahmad hatte damit gesagt, dass al-Marusi nicht dort sei, also nicht in seiner Handfläche. So wurde der Rufer veranlasst, zu glauben, dass sich al-Marusi nicht im Haus befände.] ...</p>
<p class="bodytext">Quelle: www.islamqa.info/ar/ref/27261</p>]]></content:encoded>
			<category>Fatawa (Rechtsgutachten)</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 15:55:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues Nagellackprodukt erleichtert muslimischen Frauen das Gebet</title>
			<link>http://islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=32&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1904</link>
			<description>Ständiges Abschminken vor dem Beten soll so überflüssig werden</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dh, 20.04.2013) Die englische Zeitung &quot;www.nydailynews.com&quot; berichtete im Januar 2013 über ein neues Kosmetik-Produkt &quot;O2M&quot;, welches das religiöse Leben vieler muslimischer Frauen erleichtern soll: Der polnische Kosmetikhersteller „Inglot Cosmetics“ meldet die Entwicklung eines neuen Nagellacks, der wasser- und dunstdurchlässig ist. Damit brauchen muslimische Frauen den Nagellack nicht mehr mehrmals am Tag, vor jedem Pflichtgebet, entfernen. „Nydailynews“ veröffentlichte dazu den folgenden Kommentar des muslimischen Professors und Bloggers, Mustafa Umar:&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Eigentlich spricht nichts gegen die Verwendung von Nagellack. Die rituelle Waschung vor dem Gebet schreibt vor, dass Arme und Gesicht vollständig gewaschen werden, so dass das Wasser die komplette Hautoberfläche benetzt. Das wird unmöglich, wenn die Nägel mit einer undurchlässigen Schicht lackiert sind. [Muslimische] Frauen müssten [aus diesem Grund] ständig ihre Nägel neu lackieren. Sie könnten den Nagellack nur während der Woche belassen, in der sie ihre Periode bekommen, da [muslimische] Frauen während ihrer Periode sowieso nicht beten dürfen. Aber dies [den Nagellack während der Periode tragen] zeigt anderen Personen, dass die Frau gerade ihre Periode hat, was für andere sehr irritierend sein kann.&quot;</p>
<p class="bodytext">Quelle: www.nydailynews.com/blogs/the-powder-room/2013/01/finally-a-nail-polish-for-muslim-women-permeable-polish-fits-religious-restr </p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 12:28:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ägypten Muslimbruderschaft hat „ihre Finger“ überall</title>
			<link>http://islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=32&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1908</link>
			<description>Muhammad Mursi befürchtet ein Eingreifen der Armee</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dk, 17.04.2013) Am 2. April berichtete Abdullah Kamal in der unabhängigen kuwaitischen Tageszeitung Al-Rai al-Alam, dass der ägyptische Präsident M. Mursi zwar immer wieder warnend darauf hinweise, dass „Finger in Ägypten spielen“ würden, dass aber die Muslimbruderschaft selbst ihre „Finger“ in Dutzenden von Gruppierungen und Institutionen in der an Konflikten reichen Gesellschaft Ägyptens und in einem in Unruhe befindlichen Staat hätten. Die Muslimbrüder hätten „einen Finger“ im ägyptischen Justizsystem, einen „zweiten Finger“ in der Polizei, einen „dritten Finger“ in den Medien und einen „vierten Finger“ im ägyptischen Kapitalismus. Während andere Gruppen „die restlichen Finger“ haben, jede auf der für sie typischen Art und Weise, befürchte Präsident Mursi, dass die Armee bereit sei, einzugreifen. Dies sei inbesondere deswegen seine Sorge, weil so viele danach rufen, dass die Armee eingreifen solle, und viele sagten, dass die Zeit dafür gekommen sei.</p>
<p class="bodytext">Quelle: Abdullah Kamal in der Al-Rai al-Alam Tageszeitung in Kuwait vom 2.4.2013 (www.alraimedia.com/Article.aspx?id=425262&amp;date=02042013), zitiert nach MideastWire.com am 2. April 2013: „The most dangerous challenge facing the MBs is he MB“</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 15:03:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Über den Unterschied zwischen dem sunnitischen und dem schiitischen Glauben</title>
			<link>http://islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=32&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1905</link>
			<description>Für Sheich al-Khamis liegt ein wesentlicher Unterschied in der Überzeugung der Schiiten, dass der heute vorliegende Koran gefälscht sei</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dh, 15.04.2013) Sheich Uthman al-Khamis gilt als einer der prominentesten sunnitischen Gelehrten und Apologeten zur Widerlegung des Wahrheitsanspruchs des schiitischen Islam. So verteidigte er in mehreren arabischen Fernsehsendern den sunnitischen Islam gegen schiitische Lehren. In einem Interview thematisiert er die Unterschiede zwischen diesen beiden Gruppen des Islam. Einige Zitate aus diesem Interview:</p>
<p class="bodytext">&quot;Was das Thema 'Koranfälschung' anbetrifft, ist dies leider eine Aussage, die viele der Rechtsgelehrten der Schiiten geäußert haben [Schiiten nehmen im allgemeinen an, dass der Wunsch Muhammads, seinen Schwiegersohn und Vetter ‘Ali zu seinem Nachfolger einzusetzen, von Sunniten aus dem Koran entfernt worden sei]. Einige Rechtsgelehrten der Schiiten meinten sogar, dieser Glaube [nämlich die Überzeugung, dass der heutige Korantext gefälscht sei] sei eine notwendige Grundlage des schiitischen Glaubens, und dieser Glaube sei Konsens unter der 'wahrhaften Gruppe', wie diese sich nennen mögen, d. h. der Korantext wurde gefälscht.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">... in Kuwait sagt man: ... : ’Wer sagt, der Korantext ist gefälscht worden, ist ein Ungläubiger.' Kein [Schiit] kann diesen Satz aussprechen. Denn eine große Gruppe der schiitischen Rechtsgelehrten sagt: 'Der Korantext wurde gefälscht!' Sie [die Schiiten] können keineswegs den Satz aussprechen: 'Wer meint, der Korantext wurde gefälscht, gilt als ein Ungläubiger.' Sie können diesen Satz gar nicht aussprechen. Deshalb sprechen wir sie [die Schiiten] in unseren Debatten mit der Frage an: 'Könnt Ihr sagen: Wer behauptet, der Korantext ist gefälscht, ist ein Ungläubiger?' Sie antworten: 'Nein, er gilt als Irrgeleiteter [der einen Fehler begangen hat].' Sie sagen nicht, dieser sei ein Ungläubiger. ..Warum können diese [Schiiten] nicht [dieses Urteil] aussprechen? [Die Antwort lautet:] Weil ihre [schiitischen] Rechtsgelehrten an die Verfälschung des Korantextes glauben.&quot;</p>
<p class="bodytext">Quelle: www.youtube.com/watch?v=AaihP5U9OBg</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 12:50:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Irak: Zwei Drittel der Christen haben seit 2003 das Land verlassen oder wurden ermordet</title>
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			<description>Droht ihnen das Schicksal der Juden? </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dk, 13.04.2013) Am 25.3.2013 kommentierte Lela Gilbert die Überschrift eines Artikels aus der vergangenen Woche im Lebanon Daily Star folgendermaßen: „Irakische Christen fürchten das Schicksal der verschwundenen jüdischen Bevölkerung“. Salam Faraj vom Lebanon Daily Star berichtete von der Sorge eines irakischen Priesters, der sich fragte, ob den Christen nicht vielleicht dasselbe Schicksal drohen könnte wie den früher nach Zehntausenden zählenden Juden. Heute gäbe es fast keine Juden mehr im Irak. Man schätzt, dass zwei Drittel der Christen seit 2003 das Land verlassen haben oder ermordet wurden. Heute gäbe es noch etwa eine halbe Million Christen im Irak. Der Lebanon Daily Star zitierte einen Christen der Mar Yusuf Kirche in Bagdad, der davon ausgeht, dass die Lage der Christen im Nahen Osten und in der Arabischen Welt in den nächsten Jahren extrem schwierig werden würde. Das gilt besonders für die Christen im Irak sowie in Ägypten und Syrien. Der Lebanon Daily Star vermutet, dass die „Sonntags-Leute“ möglicherweise aus ihrer Heimat vertrieben würden, in der sie fast 2000 Jahre gelebt haben. Das ist, so Lela Gilbert, nicht verwunderlich oder neu. Es hat die Juden, die Samstags-Leute, aus dem Irak auch getroffen, obwohl sie fast 2.500 Jahre im Irak gelebt haben. Ihnen wurde die Heimat vor etwa 50 Jahren genommen.</p>
<p class="bodytext">Quelle: Artikel „Iraq’s Endangered Christians“ von Lela Gilbert am 25. März 2013 in der Huffington Post (www.huffingtonpost.com/lela-gilbert/iraq’s-endangered-christia_b_2940042.html). </p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 13:57:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ägyptischer Djihadist ruft zur Zerstörung der Sphinx und der Pyramiden auf</title>
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			<description>Weltkulturerbe soll vernichtet werden, weil darin Götzenverehrung gesehen wird</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dh, 12.04.2013) Nachdem der führende Djihadist der ägyptischen salafistischen &nbsp;Djihad-Bewegung [arab. ad-Dau'a as-Salafiya adj-Djihadiya], Mardjan Salem adj-Djauhari, in ägyptischen Medien äußerte, er wolle die Sphinx von Gizeh und alle &quot;Götzen Ägyptens&quot; vernichten, rief diese Ankündigung innerhalb und außerhalb Ägyptens zahlreiche Reaktionen für und gegen seine geplanten Aktionen hervor.</p>
<p class="bodytext">Das Fernsehinterview mit adj-Djauhari wurde schon im November 2012 bei dem ägyptischen Fernsehsender &quot;Dream&quot; ausgestrahlt, in dem er sein Vorhaben geäußert hatte. Später wurde es vollständig oder teilweise von vielen &nbsp;Medien aufgegriffen. Einige Ausschnitte daraus:</p>
<p class="bodytext">Moderator:&nbsp;&quot;Dass Sie uns sagen, Sie hätten an der Zerstörung der Buddha-Statuen in Afghanistan mitgewirkt und wollten ebenfalls an der Zerstörung der Sphinx [von Gizeh/Ägypten] und den Pyramiden mitwirken, löst bei vielen Menschen Ängste vor dieser strengen Auslegungen [des Islam] aus. Warum begegnen Sie der Zivilisation auf diese Art und Weise?&quot;</p>
<p class="bodytext">Adj-Djauhari: &quot;Wovor haben die Menschen Angst?&quot;</p>
<p class="bodytext">Ägyptische Journalist Nabil Sharaf ad-Din: &quot;Dies ist ein Erbe der Menschheit. Es gehört nicht nur Ihnen. Es gehört der ganzen Menschheit.&quot;</p>
<p class="bodytext">Adj-Djauhari: &quot;Was macht Ihnen Angst bei der Zerstörung dieser Götzen? Beten Sie diese Götzen an?&quot; [Götzenverehrung gilt im Islam als größte Sünde schlechthin und als Abfall vom Islam.]</p>
<p class="bodytext">Sharaf ad-Din: &quot;Es handelt sich um ein edles Erbe der Menschheit.&quot;</p>
<p class="bodytext">Adj-Djauhari: &quot;Dies [Vorhaben] beruht weder auf meinem Rechtsgutachten (arab. Fatwa), noch auf meiner eigenen Aussage, sondern ... was hat Allahs Prophet (Muhammad) -–Allahs Segen und Heil seien auf ihm – mit den Götzen Mekkas getan, als er Mekka erobert hat?&quot;</p>
<p class="bodytext">Sharaf ad-Din: &quot;Sie [die damaligen Götzen von Mekka] wurden angebetet. Bete ich heute zu Tutanchamun?&quot;</p>
<p class="bodytext">Adj-Djauhari: &quot;… jawohl! Es gibt Leute, die sie [die Statuen Ägyptens] anbeten, und Sie wissen das genau … innerhalb und außerhalb Ägyptens.&quot;</p>
<p class="bodytext">Moderator: &quot;Wäre es möglich, dass Sie plötzlich gegen die Sphinx und die Pyramiden genau so vorgehen [dh., sie vernichten], wie Sie mit den Buddha-Statuen (in Afghanistan) umgegangen sind?&quot;</p>
<p class="bodytext">Adj-Djauhari: &quot;Erstens, dies alles ist eine Frage des Könnens und der &nbsp;Macht ... in unserem [islamischen] Gesetz [arab. Sharia] heißt es: Jeder Götze oder jede Statue, unabhängig davon, ob diese angebetet wird oder nicht, muss vernichtet werden ... Jede Statue, die angebetet wird, wurde oder werden könnte, müssen wir vernichten. Dies müssen wir oder andere vollenden.&quot;</p>
<p class="bodytext">Quelle: www.youtube.com/watch?v=oH9Kf2BErZU</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 13:44:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Palästinensische Zeitung moniert Unterdrückung freier Meinungsäußerungen in arabischen Staaten</title>
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			<description>Regierungen arabischer Staaten versuchen weiterhin, die sozialen Netzwerke zu kontrollieren und kritische Äußerungen zu ahnden</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dk, 10.04.2013) Am 2. April 2013 veröffentlichte die in palästinensischem Besitz befindliche Tageszeitung Al-Quds al-Arabi in London einen Leitartikel, in dem sie hervorhob, dass die Meinungsfreiheit heute in den arabischen Ländern einer starken Unterdrückungskampagne ausgesetzt sei. In Ägypten habe die Staatsanwaltschaft gegen den beliebten Satiriker Bassem Youssef eine gerichtliche Untersuchung wegen Beleidigung Präsidents M. Mursis eingeleitet. Ein palästinensisches Gericht habe eine sechs-monatige Gefängnisstrafe gegen einen Bürger verhängt, der die „Gefällt mir“ Taste auf Facebook angeklickt habe, wodurch die Forderung nach Absetzung des früheren Telekommunikationsministers Mashour Abu Dekka unterstützt wurde. Der palästinensische Aktivist Anas Isma’il sei Dutzende Male von den palästinensischen Behörden zu Verhören einbestellt und 17 Tage eingesperrt worden.</p>
<p class="bodytext">Trotzdem ginge es diesen Aktivisten noch besser als einem kuwaitischen Twitter Aktivisten, gegen den ein kuwaitisches Gericht eine zweijährige Gefängnisstrafe verhängt habe, weil er einen Beitrag getwittert gestellt habe, der als Beleidigung von Sheikh Sabah al-Ahmad, des Emirs von Kuwait, ausgelegt worden sei.</p>
<p class="bodytext">Die saudi-arabischen Behörden, so der Bericht bei Al-Quds al-Arabi hätten ihre Agenten auf soziale Kommunikationsnetzwerke angesetzt, um den Ruf Hunderter Oppositioneller und anderer Bürger zu ruinieren, die Ungerechtigkeiten, das Fehlen eines gerechten Justizwesens oder die weit verbreitete Korruption unter den saudi-arabischen Prinzen und einflussreichen Wohlhabenden kritisierten. Die saudi-arabischen Behörden hätten nun ein Gesetz erlassen, dass jeden Benutzer von Twitter und anderer sozialer Netzwerke mit Gefängnisstrafe bedrohe, der das saudi-arabische Regime beleidige. Allerdings würde „Beleidigung“ nicht klar definiert, sondern bliebe der behördlichen Interpretation überlassen. Im Augenblick versuchten die saudi-arabischen Behörden, die Firmen, die diese sozialen Netzwerke betreiben, zu zwingen, die behördliche Zensur zuzulassen oder aber mit harten Strafen belangt zu werden.</p>
<p class="bodytext">Diese sozialen Kommunikationsnetzwerke spielten eine große Rolle beim „Arabischen Frühling“, so Al-Quds al-Arabi. Deswegen würden sie nun von den Regierungen aufs Korn genommen. Dabei ständen die Strafen zu den echten oder angeblichen Vergehen in keinem Verhältnis. Hinzu komme, dass die Regierungen, die für sich den Anspruch erhöben, dem Recht entsprechend zu handeln, in Wirklichkeit korrupt seien, ja in Korruption ertränken. Die Unterdrückung der Freiheit, das Fehlen einer demokratischen Kultur und das Fehlen von Toleranz gegenüber anderen Meinungen zusammen mit der Schließung von Zeitungen und Fernsehkanälen seien der Grund für die gegenwärtige so verfahrene Situation. </p>
<p class="bodytext">Quelle: Palästinensische Tageszeitung Al-Quds al-Arabi in London vom 2. April (www.alquds.co.uk/index.asp?fname=data/2013/04/01-04/01qpt999.htm&amp;arc=data/2013/04/01-04/01qpt999.htm), zitiert nach MideastWire.com vom 2.4.2013: „Arrest of Facebook and Twitter activists“</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 15:48:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ägypten: Brüchige Partnerschaft zwischen Salafisten und Muslimbrüdern</title>
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			<description>Salafisten wollen die aus ihrer Sicht katastrophale politische Arbeit der Muslimbrüder nicht länger verteidigen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> (Institut für Islamfragen, dk, 09.04.2013) Ahmad Ban, der Leiter der Forschungsabteilung für Politische und Soziale Bewegungen am Nil-Zentrum in Kairo, stellte am 19. März 2013 in einem Artikel in der unabhängigen, linksorientierten Tageszeitung As Safir (Libanon) die Frage: Waren eigentlich die Salafisten und Muslimbrüder in Ägypten Alliierte oder Partner? Die Beziehung sei brüchig geworden zwischen denen, die doch einstmals gemeinsam angetreten seien, um das Projekt Islam gemeinsam umzusetzen. Sie hätten sich früher gemeinsam als die Hüter der Scharia gesehen. Ja, sie hätten gemeinsam die Verfassung für einen islamischen Staat erarbeiten wollen und den ägyptischen Staat in Richtung eines nebulösen Projektes unter dem Mantel der Scharia gedrängt. Trotz aller engen Kontrolle der Muslimbrüder sei aber jetzt die Beziehung sehr brüchig geworden. Ban glaubt, dass die Partnerschaft allein durch die besonderen Umstände der Interimsphase erzwungen worden sei. Beide Gruppierungen, Muslimbrüder wie Salafisten, hätten nur auf den richtigen Zeitpunkt gewartet, um den jeweils anderen Partner beiseite zu schieben. Nun aber hätten die Salafisten wohl erkannt, dass es nicht länger opportun sei, die aus ihrer Sicht katastrophale politische Arbeit der Muslimbruderschaft zu verteidigen, da dies den Staat dem Risiko der Selbstzerstörung aussetzen würde. </p>
<p class="bodytext"><b>Quelle: </b>Artikel von Ahmad Ban am 19.3.2013 in der libanesischen Tageszeitung As-Safir (www.assafir.com), zitiert nach MideastWire.com am 20. März 2013: „The Salafists and the Brothers: which flipped against which?” </p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 08:55:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ägypten: Präsident Mursi soll die UN-Resolution über die Rechte der Frauen nicht akzeptieren</title>
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			<description>Diese Resolution ist ein westliches Konstrukt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dk, 06.04.2013) Fatemeh Zowlfaqariyan veröffentlichte am 17. März 2013 einen Kommentar in der Reform-orientierten Zeitung Mardom Salari (www.mardomsalari.com), in dem sie folgendes ausführte: Die Muslimbruderschaft habe kürzlich Präsident Mohammed Mursi und das von ihm kontrollierte Parlament schriftlich aufgefordert, die UN-Resolution über die Rechte der Frauen nicht zu akzeptieren. Diese Resolution sei ein westliches Konstrukt, das Familien und soziale Institutionen zerstöre. Diese Resolution gäbe den Frauen Freiheiten, würde sie verderben und in die Promiskuität führen.</p>
<p class="bodytext">Nach Meinung der iranischen Autorin Zowlfaqariyan zeige diese Erklärung der Muslimbruderschaft, dass sie sich weit von der ursprünglichen Lehre des Islam entfernt habe, obwohl sie immer beanspruche, islamische Lehre und Sitten in der Gesellschaft umzusetzen. Khadischa, die erste Frau Muhammads und eine der wohlhabendsten Frauen zur Frühzeit des Islam, habe für den Erfolg und die Verbreitung des Islam unter den arabischen Stämmen eine wesentliche Rolle gespielt. Außerdem habe der Prophet die Frauen immer als einen wesentlichen Teil seiner Anhängerschaft betrachtet. Bei seinen Verträgen und Absprachen habe er immer die Frauen als die Hälfte der Gesellschaft verstanden, deren Potential genutzt werden müsse. Oft hätten die Männer protestiert, wenn der Prophet wieder einmal den Frauen Anspruch auf Blutgeld, Erbe und Besitz gegeben habe. Vor der Zeit Muhammads habe man den Frauen dagegen viele Rechte vorenthalten, aber zu Lebzeiten Muhammads hätten sie viele Rechte erworben. Diese hätten sie allerdings nach dem Tod Muhammads wieder verloren.</p>
<p class="bodytext">Quelle: Kommentar von Fatemeh Zowlfaqariyan in der Zeitung Mardom Salari (www.mardomsalari.com), zitiert nach MideastWire.com vom 22. März 2013: „The Ambiguous Status of Women After the Egyptian Revolution“. </p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 11:18:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ägypten: Infiltrieren Salafisten und Muslimbruderschaft das Militär?</title>
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			<description>Überprüfung neuer Rekruten legt dies nahe</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> (Institut für Islamfragen, dk, 04.04.2013) Am 19. März berichtete die im saudischen Besitz befindliche Tageszeitung Asharq al-Awsat (London), dass ägyptische Militärexperten, u.a. Generalmajor Ismat Mourad, Direktor der Militärakademie, Generalmajor Sameh Sayf al-Yazal und Generalmajor Talaat Muslim, ihrer Sorge Ausdruck gegeben hätten, dass eine steigende Anzahl von Mitgliedern der Muslimbruderschaft und der Salafisten das Militär infiltriere. Das hätte die Überprüfung des Hintergrundes von neuen Rekruten deutlich gemacht. </p>
<p class="bodytext">Quelle: Artikel in der Tageszeitung Asharq al-Awsat (London) vom 19.3.2013 (www.aawsat.com/details.asp?section=4&amp;article=72141&amp;issueen0=12530), zitiert nach MideastWire.com vom 19.3.2013: „Concern in Egypt over MBs infiltration of the army“</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 09:52:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ägypten: Monopolisiert Muslimbruderschaft die Macht?</title>
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			<description>Protestmärsche sind Zeichen der Unzufriedenheit</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dk, 03.04.2013) Am 19. März erklärte die Tageszeitung Al-Khaleej (Vereinigte Arabische Emirate), dass die vielen Protestmärsche in Ägypten das Ausmaß der Fehler seitens der Muslimbruderschaft aufzeigten.&nbsp; Den Hauptfehler erkennt die Zeitung darin, dass die Muslimbruderschaft, nachdem sie im letzten Jahr an die Macht kam, zielstrebig darauf hingearbeitet hätte, die Macht im Staat zu monopolisieren und eine Politik der Hegemonie zu praktizieren. Das habe alle anderen politischen Kräfte gegen sie aufgebracht.</p>
<p class="bodytext">Quelle: Meinungsbild am 19.3.2013 in der Tageszeitung Al-Khaleej (Vereinigte Arabische Emirate, www.alkhaleej.ae/portal/b902ef7e-3511-4366-813d-6153804117d0.aspx), zitiert nach MideastWire.com vom 19. März 2013: „The Brothers are paying for their mistakes“. </p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 09:01:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jemen: Sogenannte „Tauschhochzeiten“ sind gesellschaftlich tief verwurzelt</title>
			<link>http://islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=32&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1896</link>
			<description>Bedingung: Beim Scheitern der einen Ehe muss auch die andere Ehe geschieden werden</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Institut für Islamfragen, dh, 01.04.2013) Die arabische Zeitung &quot;alhayat.com&quot; veröffentlichte im Oktober letzten Jahres einen Bericht über &quot;Tauschhochzeiten&quot; im Jemen. Man versteht darunter eine im Jemen verbreitete Eheform, nach der zwei Männer die Schwestern des jeweils anderen heiraten. Die Bedingung lautet: &quot;Du verheiratest mir deine Schwester und ich verheirate dir meine Schwester. Falls die Ehe eines von uns misslingt, muss die Ehe des anderen ebenfalls geschieden werden.&quot; Die konservative jemenitische Stammesgesellschaft befürwortet diese Eheform, da sie die familiären Verbindungen stärkt und das Erbe der Familie innerhalb der Familie oder eines Stammes bewahrt. </p>
<p class="bodytext">Als Beispiele werden die Ehen von Ali und Nasser angeführt. Jeder von ihnen hat die Schwester des anderen geheiratet. Einige Jahre später brachen Streitigkeiten in der Familie des ersten aus, was zu seiner Scheidung führte. Seine Schwester wollte allerdings ihre Ehe nicht beenden und ihre Kinder und ihren Ehemann behalten [bei einer Scheidung gehören die Kinder immer der Familie des Mannes]. Aufgrund ihrer Weigerung, in die Scheidung einzuwilligen, stürmten ihre Brüder und Cousins ihr Haus, um sie mit Gewalt mitzunehmen und ihren Mann [aufgrund der damit verbundenen Schande] auf diese Weise zur Scheidung zu zwingen. Schließlich entwickelte sich der Streit zu einer Schießerei, der mit dem Tod eines der Brüder von Nasser endete. Dies hat die Familie dazu bewegt, sich an der anderen rächen zu wollen. Bis heute ist der Konflikt nicht geklärt.</p>
<p class="bodytext">Die Sozialarbeiterin Amani Maissiri sieht die Gründe für die Praktizierung dieser Eheform in der hohen Morgengabe bei Eheschließungen im Jemen liegen. Dazu sollen die zunehmende Armut und hohen Kosten einer Heirat im Jemen einige Familien dazu bewegen, diese Eheform zu wählen, um [die hohen] Kosten für eine Heirat zu sparen.</p>
<p class="bodytext">Quelle: alhayat.com/Details/445478</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus dem Ausland</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 11:24:00 +0000</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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