Muslimische Gefangene setzen in britischem Hochsicherheitsgefängnis andere Insassen unter Druck

Institut für Islamfragen

Ist das Gefängnis ein „Rekrutierungsort für die Taliban“?

(Institut für Islamfragen, el, 09.08.2012) In einem Bericht über das Whitemoor-Hochsicherheitsgefängnis, das sich in der Nähe von Cambridge befindet, weist das britische Justizministerium auf die Bildung von muslimischen Banden innerhalb des Gefängnisses hin. Von den 440 Insassen, so der Bericht, rechnet sich etwa ein Drittel dem muslimischen Glauben zu (verglichen mit 11% in allen britischen Gefängnissen), wobei ein Großteil der Befragten erst während der Haft konvertierte. Nicht alle Bekehrungen fanden freiwillig statt; für einige waren der Wunsch nach ‚Zuwendung und Sicherheit‘ oder ‚Mitgliedschaft in einer Gang‘ ausschlaggebend, anderen gaben zu, zur Konvertierung gezwungen worden zu sein.

Nicht-muslimische Gläubige berichteten von Einschüchterungsversuchen, als sie versuchten, in der Gemeinschaftsküche Schweinespeck zuzubereiten, und gaben an, aus Respekt und Furcht in den Gruppenduschen Unterwäsche zu tragen. Auch die Gefängniswächter gaben an, muslimischen Gefangenen gegenüber nachgiebig zu sein, insbesondere gegenüber verurteilten Terroristen. Insassen beschrieben das Gefängnis als ‚Rekrutierungsort für die Taliban‘. Der Bericht spricht von einer Atmosphäre der Angst innerhalb der Einrichtung, insbesondere im Bezug auf Extremismus und Radikalisierung.

Quelle: telegraph.co.uk/news/uknews/law-and-order/9298578/Prisoners-under-pressure-to-convert-to-Muslim-gang.html