Autor: Institut für Islamfragen

Marokko: Marokkanische Feministin fordert Befreiung vom männlichen Paternalismus

(Institut für Islamfragen, dk, 21.11.2020) Das Qantara Internetportal veröffentlichte am 21. Oktober 2020 ein Interview mit der marokkanischen Ärztin und muslimischen Feministin Dr. Asma Lamrabet, eine der führenden Repräsentantinnen des nordafrikanischen Feminismus. Sie fordere arabische Frauen auf, ihren eigenen Weg zu finden, unabhängig vom westlichen Feminismus, um sich vom männlichen Paternalismus zu befreien.

USA: 60 % aller Hassverbrechen richten sich gegen Juden, 13 % gegen Muslime

(Institut für Islamfragen, dk 18.11.2020) Das FBI veröffentlichte am 16. November 2020 seinen jährlichen Bericht über Hass-Kriminalität in den USA. Von den 1.650 religiös-motivierten Hassverbrechen, die dem FBI 2019 gemeldet wurden, seien 60,3 Prozent oder 995 Verbrechen gegen Juden gerichtet gewesen, ein Anstieg von 2,5 Prozent gegenüber 2018, obwohl Juden nur etwa 1,7 Prozent der amerikanischen Bevölkerung ausmachten.

Deutschland: Kritik an der ausbleibenden Verurteilung des politischen Islam durch Islam-Verbände

(Institut für Islamfragen, dk, 07.11.2020) Die freie Autorin Arzu Dagci beleuchtete am 6. November 2020 den Streit über die Mohammed-Karikaturen im Zusammenhang mit den Terror-Anschlägen in Frankreich, Wien und Deutschland.

Mosambik: Dschihadisten wollen Islamisches Emirat errichten

(Institut für Islamfragen, dk, 03.12.2020) Das Gatestone Institute in New York berichtete am 3. Dezember 2020 über Entwicklungen im nördlichen Mosambik, wo Dschihadisten seit Oktober 2017 mit einer Rebellion gegen die Zentralregierung aktiv seien.

Vereinigte Arabische Emirate: Überarbeitung der Personenstandsgesetze geplant

(Institut für Islamfragen, dk, 07.11.2020) Die israelische Tageszeitung Times of Israel berichtete am 7. November 2020, dass die Vereinigten Arabischen Emirate eine größere Überarbeitung der islamischen Personenstandsgesetze angekündigt habe.

Deutschland: Graue Wölfe in enger Beziehung zu türkischer Regierungspartei AKP

(Institut für Islamfragen, dk, 03.12.2020) Qantara („Brücke“) ist ein Projekt der Deutschen Welle, das zum Dialog mit der islamischen Welt beitragen will und das vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik gefördert wird. Qantara berichtete am 1. Dezember 2020 detailliert über Geschichte und Selbstverständnis der „Grauen Wölfe“ und ihrer Beziehung zur türkischen Regierungspartei AKP.

Irak: Zunehmende Gewalt zwischen Sunniten und Schiiten

(Institut für Islamfragen, dk, 07.11.2020) Die in London erscheinende arabische Tageszeitung Al-Arab berichtete am 5. November 2020 über die Spannungen zwischen der mehrheitlich schiitischen Bevölkerung des Irak und seiner sunnitischen Minderheit.

Frankreich: Junge Muslime bewachen Kathedrale in Südfrankreich

(Institut für Islamfragen, dk, 10.11.2020) ABC News berichtete am 6. November 2020 über eine Gruppe junger Muslime, die während der Allerheiligen-Feiertage die Kathedrale in der südfranzösischen Stadt Lodeve bewachten und vor terroristischen Angriffen schützen wollten.

Deutschland: Islamisten sind keine Einzeltäter

(Institut für Islamfragen, dk, 07.11.2020) Jacques Schuster, Chefkommentator der Tageszeitung Die Welt, betrachtete in einem Artikel am 4. November 2020 die verschiedenen islamistischen Angriffe der letzten Wochen in Frankreich, Österreich und Deutschland, sowie die noch andauernden Untersuchungen in der Schweiz und in Deutschland im Zusammenhang mit diesen Terrorakten.

Frankreich: Politologe erkennt Zusammenhang zwischen Attentaten in Frankreich, Österreich und Deutschland

(Institut für Islamfragen, dk, 22.11.2020) Der französische Politologe Guillaume Bigot erläutert im französischen Magazin „Valeurs Actuelles“ einen Zusammenhang zwischen den vergangenen Terroraktionen in Frankreich, Österreich und Deutschland, den Gefechten in Bergkarabach und der ursprünglichen auf Expansion ausgerichteten Rolle des Islam.

Palästinensische Autonomiegebiete (PA): Fatah-Politiker und Generalsekretär der PLO Erekat begibt sich für Covid-19-Behandlung in israelisches Krankenhaus

(Institut für Islamfragen, dk, 05.11.2020) Der arabische, im Nahen Osten arbeitende, muslimische Journalist Bassam Tawil berichtete am 5. November 2020 über die Tatsache, dass der schwer erkrankte palästinensische Politiker der Fatah, Generalsekretär der PLO und Chefunterhändler der palästinensisch-israelischen Verhandlungen, Dr. Saeb Erekat, im Oktober schwer an Covid-19 erkrankt sei und auf Bitten seiner Familie und der palästinensischen Behörde intensivmedizinisch in Israel behandelt würde.

Indonesien: Anschläge in Indonesien

(Institut für Islamfragen, dk, 30.11.2020) Die indonesische Tageszeitung The Jakarta Post berichtete am 30. November 2020 über einen terroristischen Anschlag auf die lokale Dorfbevölkerung im Sigi-Distrikt in Zentral-Sulawesi.

Deutschland: Bundesvorstand der DITIB verurteilt Terror-Anschlag in Wien

(Institut für Islamfragen, dk, 05.11.2020) Der Bundesvorstand der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) hat am 3. November 2020 den Terror-Anschlag in Wien mit klaren Worten verurteilt.

Türkei: Arabische Journalisten voller Zorn auf Erdogan und sein Projekt des Politischen Islam

(Institut für Islamfragen, dk, 04.11.2020) Der israelisch-arabische Journalist und Dozent Khaled Abu Toameh veröffentlichte am 3. November 2020 einen Artikel über den politischen Islam, der auch die Frage behandelte, wie arabische Journalisten und Politiker den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sähen.

Indonesien: Indonesischer Präsident verdammt Macrons Äußerungen zum Islam

(Institut für Islamfragen, dk, 02.11.2020) Der indonesische Präsident Joko Widodo verdammte bei einer Presse-Konferenz am 31. Oktober 2020 Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron über den Islam. Sie seien beleidigend und verletzend für Muslime auf der ganzen Welt.

Deutschland: Demonstration in Berlin wegen französischer Karikaturen

(Institut für Islamfragen, dk, 30.10.2020) Die Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel (www.tagesspiegel.de) berichtete am Abend des 29. Oktober 2020 über Reaktionen in Neukölln auf die drei Morde in der Basilika Notre-Dame in Nizza, die offensichtlich von einem Islamisten ausgeführt worden seien.

Türkei: Sind französische Karikaturen tatsächlich die größte Bedrohung für Muslime?

(Institut für Islamfragen, dk, 30.10.2020) Der libanesische Akademiker Gilbert al-Ashkar stellte in der Tageszeitung Al-Quds al-Arabi, die Katar gehört und in London erscheint, die Frage, ob eigentlich die dummen Karikaturen in Frankreich die größte Bedrohung für Muslime seien, und ob sie denn gefährlicher seien als die Verfolgung der 10 Millionen Muslime in der chinesischen Xinjiang Provinz.

Malaysia: Ehemaliger Premierminister schockiert durch Glorifizierung der Attentate in Frankreich

(Institut für Islamfragen, dk, 30.10.2020) World Israel News berichtete am 29. Oktober 2020 über erschreckende Aussagen des ehemaligen Premierministers von Malaysia, Mahathir Mohamad (zuletzt von 2018 bis zum Februar 2020). Er habe auf Twitter den Mord an drei Menschen in einer Kirche in Nizza glorifiziert und gesagt, dass Muslime das Recht hätten, zornig zu sein und Millionen Franzosen für deren Massaker der Vergangenheit zu töten.

USA: Muslimin entsetzt über “muslimische Eiferer, die töten, um ihren Propheten zu beschützen”

(Institut für Islamfragen, dk, 30.10.2020) Clarion Project in Washington, USA (Motto: Challenging Extremism, Promoting Dialogue) veröffentlichte am 26. Oktober 2020 einen Artikel der Muslimin Raheel Raza mit pakistanischen Wurzeln über die Enthauptung des französischen Lehrers Samuel Paty am 16. Oktober 2020.

Deutschland: Erste Meldestelle für Angriffe auf Moscheen erfasse Angriffe seit 2014

(Institut für Islamfragen, dk, 26.10.2020) IslamiQ (www.islamiq.de), das deutschsprachige Nachrichten- und Debattenmagazin rund um die Themen Islam und Muslime in Deutschland und Europa, berichtete am 24. Oktober 2020 über Angriffe auf Moscheen in Deutschland.