Fatwa über eine christliche Haushälterin in muslimischem Haushalt

(Institut für Islamfragen, dh, 22.08.2005) Frage: Ein Muslim hat eine christliche Haushälterin. Er fragt, wie er mit ihr nach islamischer Weise umgehen solle.

Fatwa über eine gynäkologische Behandlung während des Fastenmonats

(Institut für Islamfragen, dh, 22.08.2005) Frage: Ein Ehemann stellt folgende Anfrage: Seine Frau müsse sich alle 3 Tage von einem muslimischen Frauenarzt behandeln lassen. Die Behandlung finde im muslimischen Fastenmonat (Ramadan) statt. Die Behandlung beinhalte die Spülung und das Eincremen der Scheide. Macht diese Behandlungsmethode das Fasten seiner Frau ungültig?

Der Koran – Die heilige Schrift des Islam

Der Islam ist eine klassische Schrift- oder Buchreligion. „Im Mittelpunkt des Christentums steht eine Person, Christus; im Mittelpunkt des Islams dagegen ein Buch, der Koran“. Das bedeutet zum einen, daß die Offenbarungsschrift des Islam, der „edle (oder „vornehme“) Koran“ (arab. ‚al-qur’an al-karim‘) – wie er von muslimischen Theologen genannt wird – eine zentrale Stellung im Islam einnimmt.

Die Schiiten

Nachdem Muhammad am 8.6.632 gestorben war, ohne eine Regelung für seine Nachfolge getroffen zu haben, entstanden unter der jungen muslimischen Gemeinde unterschiedliche Auffassungen darüber, wer ihr Führer sein sollte. Daraus ergab sich die geschichtlich und theologisch folgenschwerste Spaltung der islamischen Gemeinschaft in verschiedene Gruppierungen, unter denen diejenigen, die später als „Sunniten“ und „Schiiten“ bezeichnet wurden, die bedeutendsten waren. Als „Schiiten“ werden die Anhänger ’Alis, des Cousins und Schwiegersohns Muhammads bezeichnet,

Vorsitzender der arabischen Menschenrechtsorganisation in Syrien ist seit 3 Monaten ohne Anklage in Einzelhaft

(Institut für Islamfragen, dh, 24.07.2005) Sein gesundheitlicher Zustand hat sich verschlechtert und Hilfe ist nicht in Sicht

Neue Opferzahlen beim letzten Bombenattentat in Scharm el Scheich

(Institut für Islamfragen, dh, 24.07.2005) Ägyptische Sicherheitsbehörden vermuten Verbindung zu den Anschlägen im Oktober 2004

Muslimischer Geistlicher sorgt in Kurdistan für Angst und Schrecken

(Institut für Islamfragen, dh, 22.07.2005) Scheich Sana, „der Kämpfer“, will mit Gewalt die Demokratisierung des Landes verhindern

Ermittler im Fall des ermordeten al-Hariris auf konkreten Spuren

(Institut für Islamfragen, dh, 22.07.2005) Richter Mehlis möchte syrische Offiziere verhören

London möchte gefährliche Islamisten ausweisen

(Institut für Islamfragen, dh, 22.07.2005) Englische Regierung erarbeitet konkrete Schritte zur Bekämpfung des Terrorismus

Ermittler im Fall des ermordeten al-Hariris auf konkreten Spuren

(Institut für Islamfragen, dh, 22.07.2005) Der deutsche Richter Detlef Mehlis soll die syrische Regierung aufgefordert haben, ihm die Genehmigung zum Verhör syrischer Personen zu erteilen. Diese Personen hätten eine führende Rolle im Libanon gespielt, als der ehemalige libanesische Premierminister al-Hariri durch eine Autobombe umgebracht wurde.

118 Unterschriften gegen Fahrerlaubnis für Frauen in Saudi-Arabien

(Institut für Islamfragen, dh, 21.07.2005) Prominente saudische Persönlichkeiten protestierten dagegen

Italienische Journalistin beschreibt den Islam als Feind im eigenen Haus

(Institut für Islamfragen, dh, 21.07.2005) Ist der Islam eine anti-demokratische Religion?

Stimmt der heutige Korantext mit dem Urtext des Koran überein?

(Institut für Islamfragen, dh, 21.07.2005) 200 Verse sollen verfälscht sein

118 Unterschriften gegen Fahrerlaubnis für Frauen in Saudi-Arabien

(Institut für Islamfragen, dh, 21.07.2005) Politiker, Staatsleute, Richter, Scheichs und Akademiker protestierten schriftlich gegen die Fahrerlaubnis für Frauen in ihrem Land mit Argumenten wie folgt:

Fatwa über die Hinrichtung für vom Islam abgefallene Menschen

(Institut für Islamfragen, dh, 21.07.2005) Frage: Ein Muslim fragt, wie der Islam die Frage der Hinrichtung sieht und ob die Tötung eines vom Islam abgefallenen Menschen als Hinrichtung betrachtet werden müsse.

Fatwa über den Umgang mit Frauen, die keinen Schleier tragen wollen

(Institut für Islamfragen, dh, 21.07.2005) Frage: Ein Muslim fragt, was er tun solle, um seine Schwester dazu zu bewegen, ihren Schleier zu tragen. Bisher habe er sie vergeblich zurechtgewiesen. Er sehe keinen anderen Ausweg, als sie zu töten, weil er befürchte, sonst von Allah am Gerichtstag in die Hölle geschickt zu werden.

Suche nach Londoner U-Bahn-Attentätern geht weiter

(Institut für Islamfragen, dh, 20.07.2005) Hauptverdächtiger und Drahtzieher im Fadenkreuz der britischen Polizei

Der Ägypter Sayyed Qutb bezeichnet Weggefährten Muhammads als korrupte Menschen

(Institut für Islamfragen, dh, 20.07.2005) Sayyed Qutb, geistiger Vater der Moslembruderschaft, nennt Ma’auia und Omar Lügner und Betrüger

11 Menschen sind in Libyen hingerichtet worden

(Institut für Islamfragen, dh, 20.07.2005) Gründe für die Hinrichtung sind unklar

Ehrauffassungen in nahöstlichen Gesellschaften

Das Konzept von „Ehre“ und „Schande“ ist im Bereich der nahöstlichen Tradition und des Volksislam anzusiedeln und werniger mit dem Koran zu begründen. Der Koran nennt zwar den Begriff der „Ehre“ an einigen wenigen Stellen (3,26-27; 49,13; 70,23-35), aber es geht in diesem Zusammenhang um die Ehre, die Allah dem rechten Gläubigen zumisst, vor allem dadurch, dass er ihm nach seinem Tod den Zugang zum Paradies gewährt. Weder der Koran noch die islamische Überlieferung sprechen in dem Sinn von Ehre, wie er vor allem im ländlichen Bereich, dem vom Stammedenken und Stammesstrukturen geprägten islamischen Umfeld gelebt wird.