Amnesty International ruft UNO zum Waffenembargo gegen den Sudan auf

(Institut für Islamfragen, 22.07.2004, mm) Wie Radio Vatikan gestern berichtete, ruft Amnesty International (AI) die UNO zum Waffenembargo gegen den Sudan auf. Zugleich ist AI „jetzt mit einem Bericht über systematische sexuelle Gewalt gegen Frauen in der sudanesischen Krisenregion Darfur an die Öffentlichkeit getreten.

Saudi-arabische Schulbücher lehren Intoleranz und Haß gegen den Westen

(Institut für Islamfragen, 21.07.2004, mm) Wie www.DIAKOnetz.de heute mitteilt, seien saudi-arabischen Schulbüchern zufolge Juden und Christen „einfach nicht gut“. Der Mitteilung zufolge wüßte das „in Saudi-Arabien eigentlich jedes Kind“.

Berlin: Religiöse Symbole werden weitgehend verbannt

(Institut für Islamfragen, 21.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten gestern unter Berufung auf dpa und ddp-bln berichtete, hat der Berliner Senat mit den Stimmen der Abgeordneten von SPD und PDS einen Gesetzwentwurf beschlossen, um religiöse Symbole weitgehend zu verbannen. Betroffen sind alle Religionen und die meisten staatlichen Einrichtungen, nämlich Schulen, Gerichte, Polizeidienststellen und der Strafvollzug. Kindertagesstätten, Berufsschulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und der Verwaltung sind hiervon ausgenommen, ebenso der Religionsunterricht.

Prominenter Anhänger der Hisbollah durch Bombenexplosion getötet

Libanon (Institut für Islamfragen, 20.07.2004, dh) Galeb ‚Awali, ein prominenter Anhänger der libanesisch-schiitischen „Partei Allahs“, der Hisbollah, wurde am 19.07.2004 durch eine Bombenexplosion getötet. Die Bombe war im Kofferraum seines Autos versteckt.

Finanzieren arabische Länder Terror gegen nigerianische Christen?

(Institut für Islamfragen, 20.07.2004, mm) Wie die evangelische Nachrichtenagentur idea unter Berufung auf die Menschenrechtsorganisation „Hilfsaktion Märtyrerkirche/Stimme der Märtyrer“ berichtet, erhebt der „katholische Sozialethiker und Menschenrechtler Prof. Obiora Ike“ aus Nigeria den Vorwurf, arabische Länder würden den „Terror gegen nigeranische Christen“ finanzieren.

Saudi-Arabisches Gebet gegen Saddam Hussein

(Institut für Islamfragen, 20.07.2004, dh) Text des Gebets von Scheich Ibn Baz, dem ehemaligen Vorsitzenden des Rechtsgutachtenrats in Saudi-Arabien, das sich gegen Saddam Hussein richtete und nach der Eroberung Kuwaits durch Saddam Hussein formuliert wurde:

Pakistanische Katholiken fordern Abschaffung des „Blasphemieparagraphen“

(Institut für Islamfragen, 19.07.2004, mm) Wie der österreichische katholische Nachrichtendienst kath.net heute unter Berufung auf den Fidesdienst mitteilt, betrachtet die pakistanische katholische Bischofskonferenz den „Blasphemieparagraphen“, der schwere Strafen für „Gotteslästerung“ und „Beleidigung des Propheten Muhammads“ vorsieht, als „ein ungerechtes Gesetz, das abgeschafft werden muss“.

König-Fahd-Akademie: „Dschihad nach Lehrbuch“

(Institut für Islamfragen, 19.07.2004, mm) Der Radiosender „Deutsche Welle“ hat am 25. Mai d.J. ausführlich über die islamische König-Fahd-Akademie in Bonn berichtet. Unter dem Titel „Dschihad nach Lehrbuch“ berichtet der Sender, die im Unterricht verwendeten Bücher riefen „zu Intoleranz und Hass“ auf.

Schließung der König-Fahd-Akademie denkbar

(Institut für Islamfragen, 19.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 17. d.M. unter Berufung auf ddp-nrw berichtet, hält sich das nordrhein-westfälische Schulministerium die Schließung der König-Fahd-Akademie offen.

„Focus“: Mutmaßlicher Top-Terrorist telefoniert mit seiner Frau in Deutschland

(Institut für Islamfragen, 19.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 17. d.M. unter Berufung auf ddp-nrd berichtete, liegen dem Nachtenmagazin „Focus“ Hinweise vor, daß „der als Top-Terrorist weltweit gesuchte Said Bahaji (…) offenbar in regem Kontakt mit Verwandten und Freunden in Deutschland“ stehe. Er halte sich in Pakistan auf.

Bayern: Keine Einführung des deutschsprachigen Religionsunterrichtes

(Institut für Islamfragen, 19.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 17. d.M. unbter Berufung auf ddp-bay berichtete, wird „das im mittelfränkischen Erlangen getestete Modell des deutschsprachigen Islamunterrichts (…) vorerst nicht auf ganz Bayern ausgedehnt“.

Durchsuchung in Kölner Moscheeverein

(Institut für Islamfragen, 19.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 15. Juli unter Berufung auf AFP berichtete, hat die Kölner Polizei „nach Hinweisen auf die Bildung eines geheimen Netzwerks arabischer ‚Gotteskrieger‘“ die Räume der Islamischen Kulturgemeinde Köln und die Wohnung eines Vereinsmitgliedes durchsucht. Ein Verdächtiger wurde dabei vorläufig festgenommen.

Saudischer Terrorist stellt sich den Behörden

(Institut für Islamfragen, 17.07.2004, dh) Ibrahim al-Sadiq al-Bakr ist der vierte Gesuchte auf der Liste der 26 meistgesuchten Terroristen Saudi Arabiens, der sich freiwillig den Sicherheitsbehörden gestellt hat.

Männliche Leiche im Irak nördlich von Bagdad aufgefunden

(Institut für Islamfragen, 17.07.2004, dh) Die irakische Polizei hat gestern, am 16.07.2004, eine männliche Leiche mit abgetrenntem Kopf im Fluß Didjla im Irak nördlich von Baghdad gefunden und den Leichnahm an die amerikanischen Streitkräfte übergegeben. Der Getötete trug einen orangefarbenen Arbeitsanzug. Man vermutet, es handele sich um einen entführten bulgarischen Staatsbürger, der von seinen Kidnappern umgebracht wurde.

Anschläge gegen christliche Geschäfte in Baghdad

(Institut für Islamfragen, 17.07.2004, dh) Am 15.07.2004 wurden in einem christlichen Stadtteil Baghdads fünf Läden, in denen alkoholische Getränke verkauft werden, von Angreifern mit Schusswaffen gleichzeitig attakiert und zerstört. Augenzeugen berichteten, dass Polizisten, die sich zur Zeit der Angriffe in der Nähe befanden, nichts unternahmen, um die
Anschläge zu verhindern.

„… in Verantwortung vor Gott und den Menschen“

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben die deutsche Politik in den Sog eines globalen Geschehens hineingezogen, das sich auch auf das Verhältnis zu den in Deutschland lebenden Muslimen auswirkt.

„Herausforderung Islam“ am Beispiel der „Kopftuchdebatte“

Von der ersten Seite der Tageszeitungen ist das Thema vorübergehend verschwunden. Doch gelöst ist das schwierige Problem noch lange nicht. Die Frage, ob es einer muslimischen Lehrerin erlaubt sein soll, ihr Kopftuch auch im Unterricht zu tragen, ist nicht leicht zu beantworten. Dabei geht es um den Konflikt zwischen Glaubens- und Bekenntnisfreiheit einerseits und staatlicher Neutralität in religiösen und weltanschaulichen Fragen andererseits.

Liebe

„Liebe“ im westlichen Verständnis ist im traditionellen Bereich der arrangierten Ehen keine Voraussetzung für eine Eheschließung. Im städtischen Bereich hat hier allerdings ein Wandlungsprozess eingesetzt und mehr und mehr junge Leute heiraten den Ehepartner ihrer eigenen Wahl. Traditionell misstraut man einer Frau, die sich in einen Mann verliebt hat und hält sie für unmoralisch.

Wohin unternahm Muhammad seine „Nachtreise“?

Muslime geben Jerusalem dem Beinamen al-Balad (die Stadt) oder al-Quds, die Heilige. Nach Mekka und Medina ist für sie Jerusalem die drittheiligste Stadt der Welt: Bait al-muqaddas, das heilige Haus. In der Zeit der Kreuzzüge und danach entstanden die Fada‘il al-quds, Traktate, die Jerusalem Lob singen und seine Vorzüge preisen. Dort heißt es:

Fatwa zu Ehen zwischen Sunniten und Schiiten

Darf ein Sunnit eine schiitische Frau heiraten? Darf ein Sunnit mit seiner schiitischen Ehefrau die schiitischen Feierlichkeiten besuchen?