Fatwa verurteilt Selbstmordattentate

(Institut für Islamfragen, rk, 19.06.2005) Mufti Muhammad Gul Rehman Qadri hält Selbstmord-Anschläge für einen Verstoß gegen den Koran

Extremismus in Deutschland

Berlin (Institut für Islamfragen, rk, 19.06.2005) In Berlin leben ungefähr 4000 Islamisten, von denen etwa ein Dreiviertel der Organisation Milli Görüs zuzurechnen ist. Wie die FAZ am 19. Juli meldet (Nr. 165, S. 5), wurden diese Zahlen vom Innensenator des Landes Berlin Ehrhart Körting (SPD) genannt.

Türkische Presse zu den Anschlägen in London

(Institut für Islamfragen, mk, 18.06.2005) Die türkische Presse hält sich mit der Verurteilung der Anschläge in London zurück, betont statt dessen die antiislamische Reaktion

Auch in der arabischen Welt wird der Koran geschändet

(Institut für Islamfragen, rk, 17.06.2005) Der irakischstämmige Schriftsteller Hussain al-Mozany wirft islamischen Gelehrten Mißbrauch des Korans vor

Auch in der arabischen Welt wird der Koran geschändet

(Institut für Islamfragen, rk, 17.06.2005) Nicht nur amerikanische Soldaten im Internierungslager Guantánamo, sondern auch Machthaber der arabischen Welt mißbrauchen den Koran. Das schreibt der in Köln lebende Schriftsteller Hussain al-Mozany heute in der Tageszeitung „Die Welt“.

Engel

An zahlreichen Stellen spricht der Koran von der Existenz von Engeln, Sure 35 trägt sogar als Titel „Die Engel“. Zwei Engel, Michael (arab. „Mîka’il“ oder „Mîkal“) (2,98) und Gabriel (arab. „Djibrîl“) (2,97+98; 66,4) werden im Koran namentlich genannt, die islamische Überlieferung benennt zudem die Engel Israfîl, den Todesengel Izra’il und die Grabesengel Munkar und Nakir. Die vier Engel Michael, Gabriel, Israfil und Izra’il werden als „Erzengel“ bezeichnet. Darüber hinaus erwähnt der Koran namentlich nicht näher bezeichnete Engel, wie die Paradieswächter oder die Engel, die den Thron Gottes tragen. Der Glaube an die Existenz von Engeln wird im Islam als sehr wichtig eingestuft und gehört neben dem Glauben an Gott, das Prophetentum Muhammads, die Bücher (die Offenbarungen) und das Jenseits zu den fünf grundlegenden Glaubensartikeln des Islam.

Farben und Farbsymbolik

Es gibt keine überall anerkannte, gleichermaßen gültige Bedeutung bestimmter Farben im Islam. Etliche Farben wurden in verschiedenen Epochen und in unterschiedlichen Regionen mit widersprüchlichen Bedeutungen verbunden.

Segenskraft (arab. „baraka“)

Der Glaube an „Baraka“, Segenskraft oder Segensmacht, ist wohl überall in der islamischen Welt anzutreffen. Wenn der Koran von der Realität von Geistern und Dämonen (arab. „djinn“) ausgeht, die ständig allen Menschen Gutes oder Böses zufügen und nach Auffassung des Volkglaubens der „Böse Blick“ des Neiders jeden überall treffen und ihm großen Schaden bis hin zu Krankheit oder Tod zufügen kann, dann gilt die „Baraka“ als eine positiv wirkende Kraft zur Abwehr solchen Schadens.

Abtreibung

Im Islam gilt jeder einzelne Mensch als Geschöpf Gottes und als sichtbares Zeichen seiner Allmacht. Es liegt nahe, dann auch jeglichen Eingriff in das Leben eines Menschen abzulehnen. Dennoch hat der Islam kein eindeutiges, unter allen Umständen durchgehaltenes „Nein“ zur Abtreibung.

Friedfertigkeit und Toleranz im Islam – „In der Religion gibt es keinen Zwang“ (Sure 2,256)

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat das Phänomen religiös motivierter Gewalttaten von Muslimen die Welt zunehmend beschäftigt. Vorläufiger Höhepunkt waren die – für westlich geprägte Menschen – unfassbaren Anschläge des 11. September 2001. Im Gefolge dieser Attentate wurde weltweit viel Mühe darauf verwendet, herauszustellen, dass derartige Gewalt eine Fehlentwicklung islamischen Glaubens und Denkens darstelle, während der Islam seinem Wesen nach friedliebend und tolerant sei.

Fatiha – Die erste Sure des Korans

Die erste Sure des Korans heißt „die Eröffnende“ oder „die Eröffnung“ (arab. „al-fâtiha“). Sie stellt insofern eine Besonderheit dar, als sie, wie etliche Korankommentatoren hervorheben, wie ein Einleitungsgebet vor den übrigen 113 Suren des Korans steht und wichtige Teile islamischer Dogmatik zusammenfaßt: Sie preist die Gnade und Barmherzigkeit Gottes, seine Herrschaft über alle Menschen, sie kündigt den Tag des Gerichts an, sie spricht vom Beistand Gottes zur Rechtleitung der Menschen und von der Verdammnis für die Verlorenen.

Islamische Ökumene verwirklicht?

(Institut für Islamfragen, dh, 14.06.2005) Schiiten machen Sunniten immer noch scharfe Vorwürfe über deren „Verfälschung des Korans“

Drei Saudi-Arabern wurden Hände und Füße abgeschlagen

(Institut für Islamfragen, dh, 14.06.2005) Wegen verschiedener Attentate gegen saudische Politiker und Sicherheitskräfte wurden die Kapitalstrafen des islamischen Rechts verhängt

Hat Muhammad zehn seiner Gefährten das Paradies versprochen?

(Institut für Islamfragen, dh, 14.06.2005) Schiitischer Geistlicher hält diese Auffassung für „Lüge“ und verflucht die Sunniten

Kritik an Sayyid Qutbs Auffassungen über den Islam

(Institut für Islamfragen, dh, 14.06.2005) Berühmter Führer der Muslimbruderschaft wird nicht nur glorifiziert

Islamische Befreiungspartei (Hizb ut-Tahrir) veröffentlicht heftige Kritik an oberstem al-Azhar-Scheich al-Tantawi

(Institut für Islamfragen, dh, 14.06.2005) Grund für die Propaganda war ein Fatwa (Rechtsgutachen) al-Tantawis

Fatwa zur Zwischenheirat mit einem Scheinehemann zur Legalisierung der Wiederaufnahme einer Ehe

(Institut für Islamfragen, dh, 14.06.2005) Frage: „Darf man (aus islamischer Sicht) einen ‚Muhallil‘ bestrafen, der dabei helfen möchte, die Ehekrise einer Familie zu lösen – (er heiratet eine von ihrem Ehemann verstoßene Frau in einer ‚Zwischenheirat‘ und verstößt seine ‚Frau‘ gleich wieder, weil nur dann sie ihr ehemaliger Ehemann erneut heiraten darf) – darf man den ‚Muhallil‘ einen ‚ausgeliehenen Bock‘ nennen?“

Die Eigenschaften Gottes im Islam und im Koran

Der Koran enthält an keiner Stelle eine systematische Abhandlung über das Wesen oder die Eigenschaften Gottes, der im arabischen „Allah“ genannt wird, was nichts anderes bedeutet als „der Gott“.Er wird im Koran nicht wie im Alten Testament vorgestellt („Ich bin, der ich bin“ 2Mose 3,14). Er bleibt vielmehr verborgen, ein Geheimnis. Er ist vollkommen losgelöst von seiner Schöpfung und in keiner Weise mit seinen Geschöpfen vergleichbar, denn „nichts ist ihm gleich“ (Sure 42,11). Weil Gott ein Geheimnis ist, kann der Mensch sich keine Vorstellung von ihm machen.

Buße und Vergebung im Islam

Zu den grundlegenden Aussagen des Korans gehört, daß „Gott gnädig und barmherzig ist“ (Sure 4,16). Das wird bereits daran deutlich, daß alle 114 Suren des Korans (mit Ausnahme von Sure 9) mit der Einleitung beginnen: „Im Namen des gnädigen und barmherzigen Gottes“, oder, anders übersetzt, „Im Namen Gottes, des Gnädigen und Barmherzigen“. Auf dieses Erbarmen Gottes kann ein Mensch stets hoffen.

Das Alkoholverbot im Islam

Zwar kannten und schätzten die vorislamischen Araber alkoholische Getränke, ihr Genuß wird aber im Koran und der islamischen Überlieferung im Laufe der Zeit immer schärfer verurteilt.