Kategorie: News

Frankreich: Journalistin des Satiremagazins Charlie Hebdo kritisiert Richtungswechsel des Magazins

(Institut für Islamfragen, 7.1.2017) Die israelische Tageszeitung Times of Israel berichtete am 6. Januar 2017, dass eine der mutigsten Journalistinnen des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo, Zineb el Razhoui, sich von diesem trennen würde, weil die Haltung des Satiremagazins dem Islamismus gegenüber seit dem Anschlag vor zwei Jahren weichgespült sei. Ihrer Auffassung nach sei Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 gestorben.

Marokko: Bildungseinrichtungen der Hizmet-Bewegung um Fethullah Gülen werden geschlossen

(Institut für Islamfragen, 7.1.2017) Die marokkanische Nachrichten-Internetseite „Lakome“ berichtete am 5. Januar 2017, dass sich das marokkanische Innenministerium entschlossen habe, alle Bildungseinrichtungen innerhalb eines Monats zu schließen, die mit der „Mehmed der Eroberer“ Gruppe von Fethullah Gülen, dem Leiter der türkischen Hizmet-[Dienst-]Bewegung, affiliiert seien.

Algerien: Die beiden größten Parteien der Muslimbruderschaft vereinen sich

(Institut für Islamfragen, dk, 7.1.2017) Die libanesische Tageszeitung Al-Akhbar berichtete am 6. Januar 2017 über Algerien, dass die beiden größten Parteien, die die Muslimbrüder repräsentieren, sich geeinigt hätten, sich nach langen Jahren der Entfremdung und der Spaltung wieder zu vereinigen.

Niederlande: Zehnjährige Grundschüler vollzogen in Moschee islamisches Gebet

(Institut für Islamfragen, dk, 3.1.2017) Ein am 2.1.2017 veröffentlichtes Video erläutert einen Aspekt des obligatorischen Lehrplans für holländische Schulen, nämlich das „Lernen von anderen Kulturen“, was in diesem Fall die Anleitung von Zehnjährigen zum islamischen Gebet bedeutete.

Indonesien: Kyai Haji Abdurrahman Wahid (Gus Dur), der ehemalige Präsident Indonesiens, nahm an Weihnachtsfeier teil

(Institut für Islamfragen, dk, 31.12.2016) Kyai Haji Abdurrahman Wahid (Gus Dur) ist nicht nur der ehemalige Präsident Indonesiens, sondern auch der ehemalige Leiter der muslimischen Nahdlatul Ulama (NU) und nahm am 27. Dezember 1999 an einer Weihnachtsfeier zusammen mit Christen in Indonesien teil. Er habe dort gesagt:

Belgien: Geplante Anschläge auf Weihnachtsmärkte vereitelt

(Institut für Islamfragen, dk, 19.12.2016) Laut einem Artikel des Clarion Project vom 19. Dezember 2016 sind in Belgien zehn Teenager verhaftet worden, denen die Planung terroristischer Attacken auf Weihnachtsmärkten zur Last gelegt wird.

Deutschland: Syrische Flüchtlinge alarmiert

(Instituts für Islamfragen, dk, 19.12.2016) In seinem Artikel im Newsletter Qantara.de vom 16. Dezember 2016 weist Josef Nasr darauf hin, dass muslimische Flüchtlinge aus Syrien im Blick auf arabische Moscheen in Deutschland alarmiert seien, weil diese oft von Saudi-Arabien oder den Arabischen Golfstaaten unterstützt würden.

Säkularisierungstendenzen unter Muslimen zu wenig berücksichtigt

(Institut für Islamfragen, dk, 16.12.2016) In seinem Artikel im Newsletter Qantara.de vom 16. Dezember 2016 weist Michael Blume darauf hin, dass in demographischen Erhebungen die Religionszugehörigkeit unterschiedlich gehandhabt werde. Bei Christen würden nur die gezählt, die getauft seien und einer Kirche angehörten, bei Muslimen aber würden alle gezählt, die es seit ihrer Geburt sind: Einmal Muslim, immer Muslim.

Niederlande: Aufruhr aufgrund von zweierlei Maßstäben für homophobe Schmähungen

(Institut für Islamfragen, dk, 16.12.2016) Laut einem Artikel im Londoner Daily Express vom 3. Dezember 2016 haben ein von der holländischen Regierung unterstützter Internet-Watchdog und deren Anti-Diskriminierungs-Hotline (MiND) behauptet, dass homophobe Schmähungen zwar im Allgemeinen strafbar seien, dass sie aber für Muslime aufgrund der Religionsfreiheit zu rechtfertigen seien.

Ägypten: Anschlag auf koptische Kirche zeigt Gewaltpotential des politischen Islam

(Institut für Islamfragen, dk, 16.12.2016) Laut einem Artikel vom 14. Dezember 2016 in der unabhängigen Tageszeitung Al-Khaleej, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten erscheint, hat der terroristische Anschlag auf die koptische Kirche St. Peter in Kairo am 11. Dezember 2016 die Verbindung zwischen der Muslimbruderschaft und den Terroristen, die auf der Sinaihalbinsel aktiv sind, deutlich gemacht.

Algerien: Staatliche Kontrollbehörde für Radio und TV warnt vor Fundamentalismus

(Institut für Islamfragen, dk, 3.12.2016) Laut einer Nachricht vom 29. November 2016 in der algerischen Tageszeitung Echourouk el-Youmi, die in privatem Besitz ist, hat die staatliche Kontrollbehörde für Radio und Fernsehen alle Radio- und Fernsehsender in Hinblick auf die Inhalte der lokal produzierten und importierten Programme gewarnt.

Bangladesh: Auszeichnung für mutigen muslimischen Mann, der sich Extremisten entgegenstellte und dabei sein Leben verlor

(Institut für Islamfragen, 2.12.2016) Laut Bericht des Clarion Project (Washington D.C.) wurde die Internationale Mutter Theresa Auszeichnung für Soziale Gerechtigkeit 2016 einem jungen Muslim aus Bangladesh zuerkannt. Der 20-jährige Faraaz Hossein, ein Student der Emory Universität in Atlanta, Georgia, habe bei einem Besuch in Bangladesh am 1. Juli einen gemeinsamen Abend mit zwei Studentinnen amerikanischer Universitäten in der Holey Artisan Bäckerei in Dhaka verbracht, als sie von sechs islamistischen Terroristen gestürmt worden sei.

Frankreich: Charlie Hebdo Magazin will auf Darstellung Muhammads künftig verzichten

(Instituts für Islamfragen, dk, 2.12.2016) Laut Bericht des Gatestone Institute (New York City) vom 30. November 2016 veränderte das Charlie Hebdo Satire Magazin mittlerweile seine Leitlinien und habe angekündigt, dass Muhammad von nun an zeichnerisch nicht mehr dargestellt würde. Dies sei Selbstzensur, so das Gatestone Institute.

Ägypten: Muslimbruderschaft sendet Versöhnungssignale in Richtung des Staates

(Institut für Islamfragen, dk, 26.11.2016) Laut einem Artikel in der unabhängigen irakischen Tageszeitung Az-Zaman (www.azzaman.com/?p=183888) vom 22. November 2016 erklärte ein hochrangiges Mitglied der Muslimbruderschaft in Kairo, dass die Muslimbrüder eine Versöhnungsinitiative mit dem ägyptischen Staat initiiert hätten;

Frankreich: Umfragen fördert Spaltungstendenzen der französischen Gesellschaft zu Tage

(Institut für Islamfragen, dk, 26.11.2016) Ein Artikel von Prof. Dr. Guy Millière von der Universität Paris auf der Internetseite des Gatestone Institute behauptet, dass Umfragen in Frankreich ergeben hätten, dass ein Drittel aller Muslime in Frankreich die volle Einführung der islamischen Scharia in Frankreich forderten und die überwiegende Mehrheit der französischen Muslime den Dschihad unterstützen würden.

Dr. Ahmad Subhi Mansour [ehemaliger Dozent an der al-Azhar Universität in Kairo] zur Gewalt des sog. „Islamischen Staates“

(Institut für Islamfragen, dh, 7.11.2016) „… Die Muslimbruderschaft hat eine ganze Generation im Irak und in Syrien umgebracht … dies geschah im Verborgenen, in Zeiten, in denen es noch keine modernen Medien gab. … Was der IS heutzutage tut, ist das Gleiche wie das, was die Araber unter dem Kalifen Abu Bakr [dem ersten Nachfolger Muhammads, 632-634 n.Chr.] und unter ʿUmar ibn al-Khattb [dem zweiten Nachfolger Muhammads, 634-644 n. Chr] taten.

Indonesien: Proteste gegen Gouverneur von Jakarta

(Institut für Islamfragen, dk, 2.11.2016) Laut einem Artikel der indonesischen Zeitschrift Tempo vom 2. November 2016 haben Tausende aufgebrachter Muslime am 14. Oktober 2016 in der Hauptstadt Jakarta gegen den Gouverneur von DKI Jakarta demonstriert. Basuki Tjahaja Purnama (genannt Ahok) ist Chinese und der erste christliche Gouverneur von Jakarta. Das sei vielen Muslimen ein Dorn im Auge.

Deutschland: Von Januar bis Juli 2016 insgesamt 142.500 Straftaten von Migranten erfasst

(Institut für Islamfragen, dk, 31.10.2016) Laut Bericht des Gatestone Institute (New York City) vom 31. Oktober 2016 gab das Bundeskriminalamt (BKA) bekannt, dass Migranten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 in Deutschland 142.500 Straftaten begangen hätten; das seien 780 Straftaten jeden Tag und ein Anstieg von 40 % gegenüber 2015.

Großbritannien: Erzbischof von Canterbury hält Aufklärung über Dschihadismus an anglikanischen Oberschulen für wünschenswert

(Institut für Islamfragen, dk, 31.10.2016) Laut der englischen Hilfsorganisation Barnabas Aid (Pewsey, Wiltshire, UK) forderte der Erzbischof von Canterbury, The Most Rev. Justin Welby, die Schuldirektoren der anglikanischen Schulen auf, den Schülern zu verdeutlichen, wie dschihadistische Terroristen denken.

Buchvorstellung: Muhammad war kein Prophet, der in Armut lebte

(Institut für Islamfragen, dh, 30.10.2016) Der Gelehrte Dr. Mabruk Atiya wirbt im Internet für sein Werk mit dem Titel: ‚Das Bestreiten der Armut des Propheten – Allahs Segen und Heil seien auf ihm‘ und erläutert, dass er sich wünscht, dass dieses Buch überall von Muslimen gelesen würde, denn es zeige ihnen Tatsachen, die die überwiegende Mehrheit der Muslime nicht kenne und sogar für falsch hielte. Dr. Atiya ist u.a. Absolvent der al-Azhar-Universität, wo er den Doktotitel mit Auszeichnung erworben hat.