Schlagwort: Ehebruch
Pressemitteilung anlässlich eines Interviews mit Tariq Ramadan vom 20. Mai 2009
B O N N (29. Mai 2009) – Wenn Tariq Ramadan, dem Schweizer Islamwissenschaftler ägyptischer Herkunft, im Internetportal qantara ein „modernes Glaubensverständnis auf der Grundlage einer Trennung von Staat und Kirche“ zugeschrieben wird, sollte man nach Einschätzung der Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz auf die genaue Bedeutung der einzelnen Schlüsselbegriffe und Schlagwörter achten, um das Islamverständnis Ramadans besser in seinen Gesamtkontext einzuordnen.
(English) Basic features of Islamic criminal law
(English) Islamic theology regards Sharia law as perfect, God-given legislation not of human origin and therefore beyond question. Muslim apologists claim the world-wide application of the Sharia would result in universal freedom and justice. God’s commands were communicated to the Prophet Muhammad through the archangel Gabriel and recorded in the Koran and traditional Islamic texts. The relevant legal texts have been interpreted by renowned theologians, among whom the lawyers of the early centuries of Islam are regarded as particularly authoritative.
Kann eine Schwangerschaft bis zu vier Jahren dauern?
(Institut für Islamfragen, dh, 03.04.2008) Zakariya Butros bezweifelt Aussagen der Überlieferung
Ist die Steinigung für Ehebrecher islamische Lehre?
(Institut für Islamfragen, dh, 30.03.2007) Sudanesischer Islamist setzt sich für mildere Strafe ein
Kairoer Kritiker ruft Muslime zur Reform nach protestantischem Vorbild auf
(Institut für Islamfragen, mk, 20.10.2006) Wie wichtig sind die Hadith-Sammlungen neben dem Koran?
Muslimischer Geistlicher der Al-Aqsa-Moschee beschreibt George Bush und Ariel Scharon als Propheten
(Institut für Islamfragen, dh, 17.03.2006) Führende Muslime verurteilten diese Äußerungen
Ehebruch
Ehebruch gilt im Islam als schweres Verbrechen, das nach den Bestimmungen des Korans mit je 100 Peitschenhieben für Mann und Frau bestraft werden soll. Der Koran warnt nachdrücklich vor Milde aufgrund von Mitleid mit den Schuldigen: „Und laßt euch im Hinblick darauf, daß es um die Religion Gottes geht, nicht von Mitleid mit ihnen erfassen,…
Sexualität
Grundsätzlich bejaht der Islam Sexualität als ein natürliches Bedürfnis aller Menschen. Allerdings wird jegliche sexuelle Handlung außerhalb der Ehe als ungesetzlich angesehen. Ehebruch und Unzucht gehören nach dem islamischen Gesetz zu den Kapitalvergehen und sollen nach der Scharia mit 80-100 Peitschenhieben bzw. Steinigung bestraft werden.
Pressemeldung zum Verbot der Genitalverstümmelung bei Frauen
B O N N (27. Dezember 2004) – Am 28.12. 1998 bestätigte der Oberste Verwaltungsgerichtshof Ägyptens das Verbot der Beschneidung von Frauen. Doch auch nach dem Urteil wurde die Beschneidung weiter praktiziert – nun jedoch illegal außerhalb der Krankenhäuser, meist unter katastrophalen hygienischen Bedingungen. Als Folge kam es zur erneuten Aufhebung des Verbots – unter dem Vorzeichen des Lebensschutzes.
Grundlagen des islamischen Strafrechts
Die islamische Theologie faßt das islamische Recht (die Sharia) als ein gottgegebenes, vollkommenes Gesetz auf, das nicht von Menschen gemacht und daher nicht hinterfragbar ist. Die Sharia brächte – so die muslimische Apologetik – wenn sie auf der ganzen Welt zur Anwendung käme, allen Menschen Frieden und Gerechtigkeit. Dem Propheten Muhammad wurden die Gebote Gottes durch den Engel Gabriel übermittelt und im Koran und den islamischen Überlieferungstexten niedergelegt. Ausgelegt wurden diese rechtsrelevanten Texte von namhaften Theologen, maßgeblich vor allem den Juristen der ersten islamischen Jahrhunderte.
Verheugen: Türkische Strafrechtsreform ist „Jahrhundertwerk“
(Institut für Islamfragen, 24.09.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten heute unter Berufung auf die Nachrichtenagentur dpa mitteilt, bezeichnet EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen die türkische Strafrechtsreform als ein „Jahrhundertwerk“. Dem Bericht zufolge „verteidigte er seine beabsichtigte Empfehlung zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Ankara.
Türkei verzichtet auf Strafe bei Ehebruch
(Institut für Islamfragen, 15.09.2004, mk) Die türkische Regierung hat dem Druck der Europäischen Union und der oppositionellen CHP-Partei nachgegeben und einen umstrittenen Gesetzentwurf zum neuen Strafrecht zurückgezogen, der außerehelichen Geschlechtsverkehr strafbar machen sollte. Mit diesem Rückzieher muss die konservativ-islamistische AKP zum dritten Mal zurückstecken. Zuvor waren eine Lockerung des Kopftuchverbots in öffentlichen Gebäuden und sein Vorstoß, allen Absolveten der Imam-Hatip-Schulen (Gymnasien zur Ausbildung von muslimischen Geistlichen) den Zugang zu den Universitäten zu öffnen, fehlgeschlagen.
