Schlagwort: Körperstrafe

Eine sudanesische Journalistin verschickt 500 Einladungskarten zu ihrer Auspeitschung: Als Begründung wird das Tragen einer Hose angegeben

(Institut für Islamfragen, dh, 25.08.2009) Sie will ihren Fall öffentlich machen, um über den Grund ihrer Auspeitschung zu informieren

Fatwa zur Züchtigung der Ehefrauen

(Institut für Islamfragen, dh, 10.06.2009) Bei Widerspenstigkeit ist Züchtigung ein erlaubtes Mittel zur Zurechtweisung

4 Monate Freiheitsentzug und 200 Peitschenhiebe für die Organisation einer Gesangsfeier mit Männern und Frauen

(Institut für Islamfragen, dh, 03.03.2009) Anwohner benachrichtigten die Sittenpolizei

Kairoer Kritiker ruft Muslime zur Reform nach protestantischem Vorbild auf

(Institut für Islamfragen, mk, 20.10.2006) Wie wichtig sind die Hadith-Sammlungen neben dem Koran?

Homosexualität

Die islamische Theologie lehnt Homosexualität als schwere Sünde ab. Sie wird wie Alkoholismus, Ehebruch oder Apostasie als gesellschaftszersetzend und widernatürlich betrachtet.

Ehebruch

Ehebruch gilt im Islam als schweres Verbrechen, das nach den Bestimmungen des Korans mit je 100 Peitschenhieben für Mann und Frau bestraft werden soll. Der Koran warnt nachdrücklich vor Milde aufgrund von Mitleid mit den Schuldigen: „Und laßt euch im Hinblick darauf, daß es um die Religion Gottes geht, nicht von Mitleid mit ihnen erfassen,…

Drei Saudi-Arabern wurden Hände und Füße abgeschlagen

(Institut für Islamfragen, dh, 14.06.2005) Wegen verschiedener Attentate gegen saudische Politiker und Sicherheitskräfte wurden die Kapitalstrafen des islamischen Rechts verhängt

Züchtigung

Der Koran räumt dem Mann nach Sure 4,34 ausdrücklich für bestimmte Situationen das Züchtigungsrecht über seine Frau(en) ein. Es heißt dort:

Islam befürwortet öffentliche Auspeitschung als Abschreckung

(Institut für Islamfragen, dh, 24.2.2005) Frage: „In einem Interview mit der arabischen Zeitung ‚al-khalij‘ äußerte sich Muhammad Sayyed Tantawi, die höchste Autorität der sunnitischen Muslime, bezüglich verschiedener Angelegenheiten. Z.B. erörterte er die Frage, ob ein Mann, der zu einer Frau unsittliche Dinge sagt, nach islamischem Recht (arab. ‚Schari’a‘) in der Öffentlichkeit ausgepeitscht werden darf.“

Grundlagen des islamischen Strafrechts

Die islamische Theologie faßt das islamische Recht (die Sharia) als ein gottgegebenes, vollkommenes Gesetz auf, das nicht von Menschen gemacht und daher nicht hinterfragbar ist. Die Sharia brächte – so die muslimische Apologetik – wenn sie auf der ganzen Welt zur Anwendung käme, allen Menschen Frieden und Gerechtigkeit. Dem Propheten Muhammad wurden die Gebote Gottes durch den Engel Gabriel übermittelt und im Koran und den islamischen Überlieferungstexten niedergelegt. Ausgelegt wurden diese rechtsrelevanten Texte von namhaften Theologen, maßgeblich vor allem den Juristen der ersten islamischen Jahrhunderte.