Autor: Institut für Islamfragen
Fatwa gegen Vorbeterin in der Moschee
(Institut für Islamfragen, dh, 22.2.2005) Dr. Ali Jum’a, der Rechtsgutachter des Staates Ägypten, hat am 21.03.2005 eine Fatwa über die Funktion einer Frau als Vorbeterin erlassen. Die Fatwa war eine Reaktion des Rechtgutachterrates Ägyptens auf das Verhalten von Dr. Amina Waduud. Dr. Waduud ist Dozentin der Islamwissenschaft an der Commonwealth University in Virginia, USA. Sie hat am letzten Freitag, dem 18.03.2005, als Vorbeterin männliche wie weibliche
Muslime im Freitagsgebet geführt und sogar gepredigt.
Islam und christlicher Glaube Nr. 1/2005 (5. Jg.)
Inhalt: Liebe Leser Bibel und Koran als „Gottes Wort“ (Thomas Schirrmacher) Offenbarung Allahs oder Worte Muhammads (Eberhard Troeger) „Sünde“ im Christentum und im Islam – ein Vergleich (Fritz Goerling) Worte aus der islamischen Überlieferung Fatwas – Das Verdienstvolle des Koranstudiums Meldungen aus dem Internet Buchbesprechungen (Rezensionen) PDF: Islam und christlicher Glaube Nr. 1/2005 (5. Jg.)
Pressemeldung zur Einführung der Scharia in Ägypten am 25. Januar 1980
B O N N (25. Januar 2005) – Auf den Tag genau vor 25 Jahren wurde in Ägypten die Scharia als einzige Quelle der Gesetzgebung eingeführt. 1983 geschah dies mit unterschiedlicher starker Konsequenz im Sudan, 1979 im Iran und in Pakistan, seit 2000 in Teilen Nigerias und 1994 im Jemen und in Libyen.
Fatwa zur Haarverpflanzung
(Institut für Islamfragen, 17.01.2005, dh) Frage: „Ich habe keine Haare mehr auf dem Kopf. Deshalb habe ich mir künstliche Haare einpflanzen lassen. Nun möchte ich demnächst die Pilgerfahrt nach Mekka durchführen. Muss ich meine Haare kahlscheren?“ [Bei der Pilgerfahrt müssen Männer ihr Kopfhaar schneiden oder kahlscheren lassen.]
Verschiedene Fatawa
(Institut für Islamfragen, 15.01.2005, dh) Fatawa des berühmten syrischen Theologen Ramadan Sayyid al-Buti
Sonderdruck Nummer 03
Dr. Christine Schirrmacher: Offene Fragen zum islamischen Religionsunterricht
Sonderdruck Nummer 02
Prof. Dr. Walter Schmithals: Zum Konflikt zwischen dem Islam und dem „Westen“
Können Muslime mit Juden und Christen gemeinsam feiern oder sie zu den Feiertagen beglückwünschen?
(Institut für Islamfragen, 06.01.2005, dh) Abdullah Bin Sulaiman Bin Muhammad al-Mani‘ beantwortet diese Frage, indem er Beweise aus dem Koran und der Sunna [der Überlieferung] anführt, sowie „logische Beweise“, die deutlich zeigen, dass ein Muslim mit Juden und Christen weder feiern noch diese zu ihren Feiertage beglückwünschen darf. Al-Mani‘ unterrichtet seine Leser u. a. folgendermaßen:
Sonderdruck Nummer 01
Prof. Dr. Ursula Spuler-Stegemann: … in Verantwortung vor Gott und den Menschen
Pressemeldung zum Verbot der Genitalverstümmelung bei Frauen
B O N N (27. Dezember 2004) – Am 28.12. 1998 bestätigte der Oberste Verwaltungsgerichtshof Ägyptens das Verbot der Beschneidung von Frauen. Doch auch nach dem Urteil wurde die Beschneidung weiter praktiziert – nun jedoch illegal außerhalb der Krankenhäuser, meist unter katastrophalen hygienischen Bedingungen. Als Folge kam es zur erneuten Aufhebung des Verbots – unter dem Vorzeichen des Lebensschutzes.
DSL: Aussetzer beim Seitenaufbau
(Institut für Islamfragen, mm, 24.12.2004) DSL-Benutzer klagten über störende Aussetzer beim Aufbau der Seiten des IfI – eine Lösung wurde gefunden und das Problem behoben
Metin Kaplan vor dem türkischen Gericht
(Institut für Islamfragen, 20.12.2004, mk) Metin Kaplan verteidigte sich vor dem türkischen Gericht damit, dass es sein Glaube verlange, dass man einen islamischen Staat gründen müsse
Kairoer Universität kündigt Bau eines Satelliten für die islamische Welt an
(Institut für Islamfragen, 20.12.2004, dh) Gestern, am 19.12.2004, verkündete der Rektor der Kairoer Universität, Ali Abdul-Rahman, ein islamischer Satellit solle demnächst konstruiert werden. Die Fertigung dieses Satelliten solle ca. 15 Monate dauern, die Kosten sollen ca. 8 Mio. US-Dollar betragen. Dadurch sollen die islamischen Mondmonate genau beobachtet werden.
Hat Muhammad über den Wert der Frauen Späße gemacht?
(Institut für Islamfragen, 20.12.2004, dh) Muslimischer Gelehrter verurteilt die weitverbreitete „Spaßtheorie“ – Frauen sind weniger intelligent und rational
Spanischer Innenminister gibt Verhaftungen marokkanischer Islamisten bekannt
(Institut für Islamfragen, 18.12.2004, dh) Das spanische Innenministerium hat heute, am 18.12.2004, bekannt gegeben, dass Islamisten marokkanischer Abstammung auf den Kanarischen Inseln verhaftet wurden. Diese stehen unter Verdacht, in terroristische Aktionen verwickelt zu sein.
Afrikanische Union bezichtigt die sudanesische Regierung, für den Krieg im Südsudan die Verantwortung zu tragen
(Institut für Islamfragen, 18.12.2004, dh) Zum ersten Mal bezeichnete die „Afrikanische Union“ die sudanesische Regierung selbst für den Krieg in Darfur/Südsudan für verantwortlich. Der Führer der Friedenstruppen im Südsudan erklärte gestern, am 17.12.2004, die sudanesische Regierung habe vorgestern, am 16.12.2004, zahlreiche Streitkräfte und Waffen in die Unruhegebiete entsandt.
Hat sich die Konversion der Ehefrau eines koptischen Priesters wirklich ereignet?
(Institut für Islamfragen, 17.12.2004, dh) Die ägyptischen Medien haben vor kurzem die Nachricht verbreitet, die Ehefrau eines ägyptischen Priesters sei zum Islam konvertiert. Der Name der Frau wurde mit Wafa‘ Kastantin angegeben. Frau Kastantin soll am 14.12.2004 in der Staatsanwaltschaft ‚Ain Shams/Ägypten den Wunsch geäußert haben, ihre Religion zu wechseln. Später betonte sie jedoch:
Fatawa zu sexuellem Umgang
(Institut für Islamfragen, 14.12.2004, dh) Frage: „Darf ein Muslim, der mit zwei Frauen verheiratet ist, mit zwei seiner Ehefrauen gleichzeitig sexuellen Umgang haben? Seine Frauen wünschen dies. Ist es aus islamischen Sicht erlaubt?“
Französischer Staatsrat beratschlagt über Sperrung von Nachrichtensendungen
(Institut für Islamfragen, 12.12.2004, dh) Morgen, am 13. Dezember 2004, wird der französische Staatsrat eine Sitzung abhalten und dabei u. a. über den Satellitensender „al-Manar“ beraten. Frankreich möchte die Sendungen von „al-Manar“ nicht mehr durch U.Tellsat nach Europa ausstrahlen, denn „al-Manar“ vertritt die libanesische Partei der Hizbollah.
Islamisches Komitee wird neues Islambuch erarbeiten
(Institut für Islamfragen, 11.12.2004, dh) Das „Islamische Komitee“ in Singapur hat am Freitag, den 10.12.2004, entschieden, ein neues Buch über den Islam zu verfassen. Singapor, Malaysia, Indonesien und Brunei werden gemeinsam an der Veröffentlichung des geplanten Werkes arbeiten. Die Abfassung wird vorraussichtlich zwei Jahre dauern. Das Buch soll den Islam als „zivilisierte Religion“ darstellen, die berechtigt ist, sich gegen die Globalisierung zu wehren.
