Author: Institut für Islamfragen

(Deutsch) Jungen – Mädchen

(Deutsch) Jungen und Mädchen werden in der islamischen Welt im allgemeinen sehr geschlechtsspezifisch auf ihre spätere Rolle in der Gesellschaft hin erzogen. Während der Junge, der dem Kleinkindalter entwachsen ist (in einigen Ländern fällt dieser Zeitpunkt mit seiner Beschneidung im Alter von etwa 5-10 Jahren zusammen), mehr und mehr in die Außenwelt der Männer hineinwächst, bleibt das Mädchen der Mutter und ihren Aufgaben im häuslichen Bereich verbunden.

(Deutsch) Erbrecht und Recht

(Deutsch) In vorislamischer Zeit waren Frauen und Minderjährige prinzipiell nicht erbberechtigt, in islamischer Zeit kann die Frau ein Erbe antreten, erhält jedoch nach dem islamischen Gesetz prinzipiell immer nur die Hälfte von dem, was ein männlicher Erbe bekommen würde. Sure 4,11-12:

(Deutsch) Frauenwelt

(Deutsch) Frauen in der islamischen Welt befinden sich heute mehr als je zuvor in einem Zwiespalt zwischen traditioneller Rollenauffassung und moderner Gesellschaftsordnung. Auf der einen Seite ist die Sicherheit und Geborgenheit der Großfamilie in den vor allem in den Städten stark zunehmenden Kleinfamilien so nicht mehr gegeben. Das bedeutet einerseits mehr Freiheiten, aber auch stärkere Einsamkeit.

(Deutsch) Gesellschaft und Familie

(Deutsch) Das religiöse und familiäre, aber auch das öffentlich-gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wird von den Bestimmungen des Korans, der Tradition (islamischen Überlieferung) und den Auslegungen, vor allem der vier sunnitischen Rechtsschulen, bestimmt.

(Deutsch) Beschneidung

(Deutsch) Die Beschneidung fordert der Koran nirgends, weder für Jungen noch für Mädchen. Sie ist jedoch in der ganzen islamischen Welt für Jungen obligatorisch, da sie als «sunna» (nachzuahmendes Vorbild) gilt. Sie ist mit einem Familienfest verbunden, das meist stattfindet, wenn der Junge zwischen sieben und zehn Jahre alt ist. Danach gehört der Junge zur Gesellschaft der Männer und wird die Pflichten der Religion mehr und mehr praktizieren (Gebet, Fasten).

(Deutsch) Ehehindernisse

(Deutsch) Seitens des Mannes verbietet das islamische Recht eine fünfte gleichzeitige Eheschließung (die Ehe mit bis zu vier Frauen ist nach Meinung der Mehrzahl muslimischer Theologen nach Sure 4,3 erlaubt). Für die Frau ist eine zweite gleichzeitige Eheschließung untersagt.

(Deutsch) Ehebruch

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(Deutsch) Eheschließung: Zeremonie

(Deutsch) Nach wie vor werden viele Heiraten von den Eltern der Eheleute arrangiert, wenn auch nicht mehr so häufig wie in der Vergangenheit. Als besonders glücklich und vorteilhaft gelten Ehen zwischen Cousin und Cousine. Zum einen bleibt der Besitz innerhalb der eigenen Familie erhalten, zum anderen kennen sich die Familien und können einen möglichen Verlauf der Ehe besser abschätzen und nicht zuletzt hat die Familie im Konfliktfall mehr Möglichkeiten, auf die Eheleute einzuwirken, wenn eine Ehe zu scheitern droht.

(Deutsch) Aufgabenverteilung zwischen Männern und Frauen

(Deutsch) Zwischen Mann und Frau sind in einer traditionellen Ehe die Aufgaben klar voneinander abgegrenzt. Dem Mann kommt der Unterhalt der Familie zu (solange die Ehe besteht), der Frau die Sorge um die Kinder und den Haushalt.

(Deutsch) Londoner Attentate wurden schon im April 2004 vorausgesagt

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 11.07.2005) Der Syrer Omar Bakri gab damals deutliche Hinweise auf Anschläge

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(Deutsch) Fatawa über die Periode der Frauen

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(Deutsch) Türkei empört über Kritik an islamischer Predigt

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, mk, 06.07.2005) Das türkische Religionspräsidium weist Kritik an ihrer antichristlichen Predigtvorgabe zurück

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(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 06.07.2005) Hauptschuldiger legte Geständnis ab

(Deutsch) Sind a-Qa’ida-Mitgliedern falsche Behauptungen während Haft erlaubt?

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 06.07.2005) Auszüge aus dem „Manchester Dokument“ wurden veröffentlicht

(Deutsch) Hohes Minarett in Friedrichshafen genehmigt

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, rk, 06.07.2005) Der türkisch-islamische Kulturverein darf ein Minarett an die Moschee in Friedrichshafen anbauen. Das habe der technische Ausschuss des Gemeinderats am 5. Juli bei drei Gegenstimmen entschieden, meldete die „Schwäbische Zeitung“ vom 6.7. 2005.

(Deutsch) Iranischer Präsident unter Mordverdacht?

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 04.07.2005) Österreichisches Innenministerium erhebt Anschuldigungen