Ein Artikel in der arabischen Zeitung „al-Watan“ sorgt für Unruhen unter Muslimen
Die Verfasserin soll sich kritisch gegenüber Islamisten geäußert haben
(Institut für Islamfragen, dh, 25.10.2005) Nadeen al-Badr soll sich am 20.10.2005 in ihrem Artikel unter anderem wie folgt geäußert haben:
„Wenn wir die Realität fälschen würden, könnten wir behaupten, wir seien ein friedfertiges Volk. Wollen wir aber die Realität sachlich beschreiben, müssen wir eingestehen, dass der Vorwurf des Terrorismus nicht aus der Luft gegriffen ist … . Es gibt nicht wenige Muslime, die an die Notwendigkeit des Kampfes (arab. Djihad) glauben, bzw. überzeugt sind, dass die „Gottlosen“, z. B. die Amerikaner, getötet werden müssen … . Wir alle wissen, wie viele Saudis in den Irak reisten, um „gegen die Gottlosigkeit zu kämpfen“ … . Osama Bin Laden ist nicht der einzige, der diese Werte vermittelt hat. Bin Laden ist wie einige Saudis in einer Umgebung aufgewachsen, die „die Tötung und Beraubung der Polytheisten“ erlauben (mit Hinweis auf den Islam). Infolgedessen hat ein Muslim Anspruch auf das Eigentum und Leben der Polytheisten.“
Wütende Muslime antworteten auf die oben genannten Äußerungen durch den Hinweis auf die Friedfertigkeit des Islam. Sie zitierten allerdings auch aus der Überlieferung, in der Muhammad den göttlichen Auftrag gehabt habe, so lange gegen die Menschen zu kämpfen, bis diese an den Islam glaubten. Ab dem Moment, ab dem sie Muslime wurden, durften sie von Muhammad weder getötet noch beraubt werden.
Quelle: alsaha.fares.net/sahat
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