Vorsitzender der Konferenz der (muslimischen) Gelehrten warnt vor einer schiitischen Gefahr
Die Hisbollah soll den Schiismus nicht ausbreiten
(Institut für Islamfragen, dh, 12.09.2006) Dr. Scheich Yussuf al-Qaradawi soll vor kurzem auf einer jährlich stattfindenden Journalistenkonferenz in Ägypten eine Rede gehalten haben. Er warnte vor einer möglichen schiitischen Eroberung der sunnitischen Länder:
„Ich unterstütze die Koexistenz zwischen den verschiedenen Religionen. Ich bin für den Widerstand der Hisbollah. Jedoch lehne ich ab, dass diese Koexistenz missbraucht wird, um den Schiismus in den sunnitischen Ländern zu verbreiten. Dies kann zur Entfachung eines Feuers führen, das alles zerstört. Dies kann die irakische Erfahrung zwischen Sunniten und Schiiten in anderen Ländern wiederholen.“
Die Lage in Ägypten wurde von Dr. al-Qaradawi folgendermaßen geschildert:
„Die Schiiten versuchen, Propaganda für ihren Glauben in Ägypten zu machen, weil dieses Land die Verwandten Muhammads liebt (diejnigen, die von Muhammad als Hausgenossen [arab. ahlu l-bait] genannt wurden) und weil es das Grab von al-Hussain [dem Enkel Muhammads] und Sayyida Zaynab [einer der Ehefrauen Muhammads] beherbergt. Falls es eine große schiitische Eroberung in Ägypten gibt, müssen wir wachsam sein.“
Quelle: frqan.com/uploads/qaradawi-shea.jpg
News
Neuste Inhalte
- Im Dialog mit DITIB – eine kritische Zwischenbilanz Dienstag, der 20. Oktober 2026
- Muslimische Reaktionen auf den Hamas-Terror vom 7. Oktober 2023 und den nachfolgenden Krieg Israels in Gaza – eine Dokumentation ausgewählter Stimmen Montag, der 12. Oktober 2026
- Israel militärischer Druck ist ein Wegbegleiter der Abraham Accords Mittwoch, der 16. September 2026
- Syrien plant eventuell die Umstrukturierung seines Kabinetts Mittwoch, der 9. September 2026
- Antisemitismus im muslimischen Kontext Dienstag, der 8. September 2026






