Iranischer Staat verbietet das islamische Totengebet für erschossene Studentin Neda
Laut Nedas Verlobtem war sie bereit, für die Freiheit aller Iraner zu sterben
(Institut für Islamfragen, dh, 29.06.2009) Neda Agha Soltan, die mittlerweile ein Symbol der iranischen Freiheit bzw. des Martyriums geworden ist, wurde am 21. d. M. auf einem Friedhof in Tehran/ Iran beerdigt. Sie soll einen Tag zuvor von einem iranischen Sicherheitsbeamten erschossen worden sein. Von wo aus dies geschehen sein soll, ist bisher nicht bekannt. Während einige berichten, er habe sich auf dem Dach eines nahe gelegenen Gebäudes befunden, erzählen andere, er habe auf einem Motorrad in der Nähe seines Opfers gesessen.
Der Verlobte Nedas, Caspian Makan, sagte in einem Interview mit der Presse, Neda, die 27-jährige Philosophiestudentin, habe für keine Partei und keinen Politiker demonstrieren wollen, sondern für die Freiheit aller Iraner. Sie habe keine Angst gehabt, durch ein Geschoss zu sterben und hatte im Vorfeld der Demonstration gesagt:
„Ich bin bereit, für die Freiheit meiner Heimat zu sterben.“
Makan berichtet ferner, das die islamischen Pflichtgebete für einen Verstorbenen vom iranischen Staat auf der Beerdigung Nedas verboten worden seien.
Quelle: www.alarabiya.net/articles/2009/06/23/76795.html
Kommentar: Im Internet sind mittlerweile Videoaufnahme von der Ermordung Nedas veröffentlicht worden, so z. B.: www.youtube.com/watch?v=8q3yKzh3B2k
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