Der letzte bekannte afghanische Jude möchte weiter in Afghanistan leben
Seine Familie ist schon vor über 12 Jahren nach Israel ausgewandert
(Institut für Islamfragen, dh, 28.06.2010) Sablon Simintov ist der einzig bekannte afghanische Jude, der noch in Afghanistan lebt. Seit etwa 12 Jahren lebt er dort als einziger Vertreter seiner Glaubensgemeinschaft, nachdem seine Frau und beide Töchter nach Israel ausgewandert sind.
Siminitov, ein Teppichhändler, wundert sich selbst darüber, warum er in Afghanistan weiterhin leben möchte und sagte:
„Ich weiß nicht, warum, aber das ist Gottes Wille.“
Er sei mit seinem Leben zufrieden, sagt Siminitov, zu dessen Besitz auch ein Schrank mit religiösen Schriften des Judentums gehört. Einige davon sollen 400 Jahre alt sein.
Im Mittelalter lebte eine relativ große jüdische Minderheit in Afghanistan. Seit dem Jahr 1870 nahm die Zahl der Juden beständig ab. In der Mitte des 19. Jahrhunderts erreichte diese Minderheit ihre Blüte mit rund 40.000 Afghanen.
Während des Talibanregimes ist Siminitov vier Mal von den Taliban verhaftet und geschlagen worden.
Quelle: arabic.cnn.com/2010/entertainment/5/10/lastjew-afghanistan/index.html
News
Neuste Inhalte
- Im Dialog mit DITIB – eine kritische Zwischenbilanz Dienstag, der 20. Oktober 2026
- Muslimische Reaktionen auf den Hamas-Terror vom 7. Oktober 2023 und den nachfolgenden Krieg Israels in Gaza – eine Dokumentation ausgewählter Stimmen Montag, der 12. Oktober 2026
- Israel militärischer Druck ist ein Wegbegleiter der Abraham Accords Mittwoch, der 16. September 2026
- Syrien plant eventuell die Umstrukturierung seines Kabinetts Mittwoch, der 9. September 2026
- Antisemitismus im muslimischen Kontext Dienstag, der 8. September 2026






