Vertreter der al-Azhar lehnen Gespräche mit dem Iran ab, solange das Grab des Mörders von Umar [des zweiten Kalifen nach Muhammad] im Iran existiert
Ägyptische Gelehrte fordern die Aufgabe des Grabes
(Institut für Islamfragen, dh, 17.11.2010) Im Oktober 2010 war eine staatliche iranische Delegation unter Führung des stellvertretenden Leiters der Organisation zur Bewahrung des kulturellen Erbes des Iran, Hamid Baqa’i, nach Ägypten gereist. Nachdem die höchste Autorität der al-Azhar-Moschee, Großscheich Ahmad Muhammad at-Tayyib, kein Treffen mit der iranischen Delegation zugesagt hatte, wurde seine Haltung von den Gelehrten der konservativen ägyptischen „Front der al-Azhar“ begrüßt.
Deren Vorsitzender, Dr. Muhammad al-Barri, sagte, es dürfe keine Treffen zwischen iranischen Vertretern und Vertretern der al-Azhar geben, bis der Iran das Grab von Abu Lu’lu’a al-Madjusi, dem Mörder von Umar Ibn al-Khattab, dem zweiten Kalifen nach Muhammad, den Schiiten ablehnen, Sunniten aber anerkennen, abgerissen habe. Dieses Grab, bzw., die Moschee, befindet sich in Kashan im Iran.
Quelle: www.alarabiya.net/articles/2010/10/07/121484.html
News
Neuste Inhalte
- Im Dialog mit DITIB – eine kritische Zwischenbilanz Dienstag, der 20. Oktober 2026
- Muslimische Reaktionen auf den Hamas-Terror vom 7. Oktober 2023 und den nachfolgenden Krieg Israels in Gaza – eine Dokumentation ausgewählter Stimmen Montag, der 12. Oktober 2026
- Israel militärischer Druck ist ein Wegbegleiter der Abraham Accords Mittwoch, der 16. September 2026
- Syrien plant eventuell die Umstrukturierung seines Kabinetts Mittwoch, der 9. September 2026
- Antisemitismus im muslimischen Kontext Dienstag, der 8. September 2026






