Hat der Iran versucht, Ägypten zur Wiederherstellung der Beziehungen zu Syrien zu zwingen?
Druckmittel sollen Videoaufzeichnungen über die Unterstützung der ägyptischen Revolution durch militante Zweige der Muslimbruderschaft gewesen sein
(Institut für Islamfragen, dk, 13.06.2013) Die Tageszeitung Al-Jarida in Kuwait berichtete am 4. Mai, dass prominente ägyptische Quellen der Redaktion mitgeteilt hätten, dass der Iran am 3. Mai versucht habe, Präsident M. Mursi unter Druck zu setzen, die Beziehungen zwischen Ägypten und Syrien wieder herzustellen. Dieser Druck habe dazu geführt, dass der ägyptische Botschafter, Alaa Abdel-Aziz, nach Damaskus zurückgekehrt sei. Teheran habe gedroht, Videoaufzeichnungen zu veröffentlichen, die belegen würden, dass die Al-Qassam Brigaden, der militärische Arm der Hamas, und die libanesische Hizbollah die Muslimbrüder während der ägyptischen Revolution im Januar 2011 unterstützt hätten. Die oben genannten ägyptischen Quellen deuteten an, dass die ägyptische Regierung eingeknickt sei und ihre Position geändert habe – von „Al-Assad muss gehen; seine Rolle ist beendet“ zu „Man muss eine friedliche Lösung durch den direkten Dialog aller Beteiligten finden.“ Die Quellen deuteten auch an, dass dieser Wechsel Reaktionen anderer arabischer Staaten hervorrufen könnte.
Quelle: Al Jarida (Kuwait) vom 4. Mai 2013: www.aljarida.com/news/index/2012600254, zitiert nach MideastWire.com vom 9. Mai 2013: “Tehran pressuring Cairo to resume relations with Damascus”
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