Hatte der ermordete amerikanische Journalist Steven Sotloff keine Barmherzigkeit verdient?
Auch der Koran spricht von Frieden und Barmherzigkeit
(Institut für Islamfragen, dk, 19.09.2014) Laut einer Nachricht von Virtual Jerusalem vom 5. September 2014 hat der Sprecher des ermordeten amerikanischen Journalisten Steven Sotloff den Führer des jihadistischen Islamischen Staates (IS), Abu Bakr al-Baghdadi, herausgefordert, mit ihm über die koranischen Lehren zu diskutieren, die den Frieden betonen und befürworten. Barak Barfi, ein Freund Steven Sotloffs, habe im Namen der Familie am 3. September 2014 bekanntgegeben, dass der Journalist „eine friedliche Seele“ gewesen sei. Er habe als Journalist nur denen eine Stimme geben wollen, die keine hätten. Barak Barfi, der fließend Arabisch spricht und als Islamwissenschaftler bei der New America Foundation in Washington tätig ist, habe Abu Bakr al-Baghdadi herausgefordert: „Sie sagen, Ramadan sei ein Monat der Barmherzigkeit; wo aber ist Ihre Barmherzigkeit?“ Er sei bereit, mit ihm zu debattieren. Die Familie Sotloff wolle sich nicht von der Waffe der Islamisten – der Furcht – gefangen nehmen lassen, so die Meldung.
Quelle: Virtual Jerusalem, 5. September 2014: virtualjerusalem.com/news.php?Itemid=14190: „Sotloff Family Spokesman Challenges ISIS Leader to Koran Debate“.
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