International Union of Muslim Scholars (IUMS) verlangt Gesetz zum Verbot der „Verächtlichmachung der Religionen“
IUMS findet kein selbstkritisches Wort anlässlich der Anschläge und befindet stattdessen, dass Zeichnungen „zu Hass anstacheln“
(Institut für Islamfragen, dk, 13.03.2015) Die International Union of Muslim Scholars in Qatar, die von dem einflussreichen Geistlichen Dr. Yusuf al-Qaradawi (88) geleitet wird, hat die UN nach den Angriffen auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo gedrängt, „die Verächtlichmachung der Religionen“ für illegal zu erklären. Die Propheten müssten geschützt werden. Die internationale Organisation hat die islamischen Staaten aufgefordert, einen Gesetzentwurf zu erstellen, der die Verleugnung und Verächtlichmachung der Religionen kriminalisiert und für ungesetzlich erklärt. Die International Union of Muslim Scholars hat die erste Ausgabe des Satiremagazins nach den Angriffen in Paris mit der Karikatur des Propheten Muhammads, der ein Zeichen „Je suis Charlie“ unter der Überschrift „Alles ist vergeben“ hochhält, verdammt. Sie behauptet, diese erneute Zeichnung würde der Idee „Glaubwürdigkeit“ verleihen, dass der Westen gegen den Islam sei, und warnte davor, dass diese Zeichnung zu weiterem Hass anstacheln würde.
Quelle: Bericht am 14.2.2015 der Assyrian International News Agency (www.aina.org/news/20150121145222.htm): „Muslim Scholars Urge UN to Outlaw ‚Contempt‘ of Religions“
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