Iran: Wahl des Präsidenten 2017
Nachfolge des obersten religiösen Führers Ali Khamenei hat jedoch weitaus größere Bedeutung
(Institut für Islamfragenk, dk, 21.9.2016) Laut einem Artikel von Mustafa al-Labbad in der libanesischen, unabhängigen, linken Tageszeitung As-Safir hat die Diskussion über die Nachfolge von Sayyid Ali Khamenei innerhalb und außerhalb des Iran richtig an Fahrt aufgenommen. Dies habe einmal damit zu tun, dass Ali Khamenei 2014 operiert worden sei; zum anderen sei die Position des schiitischen, obersten geistlichen Führers laut iranischer Verfassung von ausschlaggebender Bedeutung. Obwohl im Sommer nächsten Jahres der Präsident des Iran gewählt würde, würde der Debatte über Ali Khameneis Nachfolger außergewöhnliche Bedeutung zukommen und als wichtiger betrachtet als die Präsidentschaftswahl. Ali Khamenei selbst habe einige Male den Rat der Experten gebeten, die Wahl „eines revolutionären Führers“ vorzubereiten. Zu den möglichen Kandidaten zählten die folgenden Männer: Hassan Rohani (67 Jahre), Hashemi Rafsandjani (82), Sayyid Hashemi Shahrudi (67), Sayyid Ibrahim Raisi und Sadegh Laridjani (55).
Quelle: Artikel am 19.9.2016 in As-Safir (http://assafir.com/Article/20/510488), zitiert am 21.9.2016 im Newsletter von MidEastWire (https://mideastwire.com/page/articleFree.php?id=61681): „Who will succeed the Guide in Iran?“
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