Frankreich: Vorstadt von Paris gilt als „Bastion des Dschihad“
Schon im Juli 2016 erhielt Justizminister Bericht: Situation dort „außer Kontrolle“
(Institut für Islamfragen, dk, 17.2.2017) Am 16. Februar 2017 berichtete Leslie Shaw, Professor des Pariser Campus der renommierten Wirtschaftshochschule ESCP Europe Business School und Präsident des Forum on Islamic Radicalism and Management, über die Situation in Trappes, einer Stadt mit etwa 31.000 Einwohnern, etwa 30 Kilometern westlich von Paris. Ein offizieller Bericht über die Situation der Stadt sei im Juli 2016 dem Justizminister Jean-Jacques Urvoas überreicht worden. Der Bericht habe die Situation als „außer Kontrolle“ und als Wiege der islamischen Radikalisierung in Frankreich seit den 1980-iger Jahren bezeichnet. Das große Problem sei der Kampf gegen eine generalisierte Radikalisierung und gegen eine religiöse Spaltung in Frankreich. Laut des offiziellen Berichtes seien 60-70 % der Bevölkerung in Trappes Muslime. Trappes würde auch als „Bastion des Dschihad“ bezeichnet. Etwa 50 Dschihadisten hätten Trappes verlassen und sich den Kämpfen in Syrien angeschlossen. 11 von ihnen seien dort umgekommen.
Quelle: Bericht von Clarion Project (Washington DC), 16.2.2017 (https://www.clarionproject.org/analysis/bastion-radical-islam-inside-france): „A Bastion of Radical Islam Inside France“
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