Ägypten: Selbstmordattentat auf Kirche
Ort und Zeit wurden bewusst gewählt, um möglichst viele Menschen zu töten
(Institut für Islamfragen, dh, 19.08.2018) Die arabische Online-Publikation „elaph.com“ berichtete am 11.08.2018 über das gescheiterte Selbstmordattentat auf eine Kirche [in Ägypten].
Der als Handwerker verkleidete Selbstmordattentäter hätte versucht, die „Kirche der Heiligen Jungfrau“ in Shabra al-Khaimah/Kairo während der Fastenfeierlichkeiten für die Heilige Jungfrau zu betreten und sich dort in die Luft zu sprengen. Da er den an der Kirche postierten Sicherheitsbeamten verdächtig vorkam, rannte er davon und sprengte sich weit entfernt von der Kirche in die Luft. Drei Personen seien verletzt worden. Der Selbstmordattentäter kam dabei ebenfalls ums Leben.
Das Attentat sei deswegen zur Zeit der kirchlichen Feierlichkeiten geplant worden, um so viele Opfer wie möglich zu verursachen, da die Kirche bei solchen Feierlichkeiten mit Kirchenbesuchern überfüllt sei.
Quelle: http://elaph.com/Web/News/2018/08/1215494.html
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