Iran: Kontroverse Entwicklungen im Land geben Anlass zur Sorge
Vorsitz des Iran beim UN-Human Rights Council Social Forum 2023 ungeachtet zahlreicher Hinrichtungen
(Institut für Islamfragen, dk, 09.06.2023) Das Gatestone Institute (New York) berichtete am 10. Juni 2023 über zwei sich widersprechende Entwicklungen in Iran.
Auf der einen Seite habe der Iran vor kurzem zwei junge Männer, Yousef Mehrad und Sadrollah Fazeli Zare, wegen angeblicher Blasphemie hingerichtet; auf der anderen Seite sei der Iran dazu bestimmt worden, den Vorsitz des United Nations Human Rights Council Social Forum 2023 anzuführen.
Wenige Tage nach der Hinrichtung zweier Männer wegen Blasphemie seien drei weitere Männer, Majid Kazemi, Saleh Mirhashemi und Saeed Yaghoubi, wegen Beteiligung bei Demonstrationen hingerichtet worden.
Dieser groteske Widerspruch habe den britischen The Telegraph zu folgendem Titel angeregt: „Iran human rights role ‚like granting Bin Laden a Nobel Peace Prize’“ (https://www.telegraph.co.uk/world-news/2023/05/16/un-accused-rewarding-iran-hangings-ambassador-human-rights/).
Quelle: Gatestone Institute, New York, 10.06.2023 (https://www.gatestoneinstitute.org/19705/irans-human-rights-abuses): „‚No Joke‘: The Baffling Silence by The Biden Administration, UN and EU on Iran’s Human Rights Abuses“
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