60.000 Mädchen unter 15 Jahren in Großbritannien von Genitalverstümmelung bedroht
Weltweit sind 130 Mio. Frauen Opfer dieser barbarischen Praxis
(Institut für Islamfragen, dk, 06.01.2016) Laut Bericht auf der Website der britischen Nichtregierungsorganisation Forward, die sich im Blick auf die weibliche Genitalverstümmlung für die Rechte und Würde von Frauen in Großbritannien, Europa und Afrika einsetzt, sind 60.000 Mädchen unter 15 Jahren in Großbritannien von der weiblichen Genitalverstümmlung (FGM) bedroht.
137.000 Mädchen und Frauen würden in Großbritannien mit den Folgen der Genitalverstümmlung leben. Weltweit sei diese Genitalverstümmlung an über 130 Millionen Frauen vollzogen worden. Die FGM käme in mehr als 29 Ländern in Afrika, Teilen des Nahen Ostens, in Südostasien und unter Frauen mit entsprechendem Migrationshintergrund in Europa zur Anwendung. Forward weist in einem ihrer Flyer darauf hin, dass die FGM nicht-islamisch sei und die Lehren des Islam in Verruf bringe. Der Islamische Scharia Rat (Islamic Shari’a Council), das Muslimische College und der Muslimische Rat Großbritanniens (MCB) hätten die Praxis der FGM innerhalb der muslimischen Gesellschaft verurteilt. Es gäbe keinen Hinweis dazu im Koran und keinen authentischen Ausspruch Muhammads zu FGM. Die Praxis sei prä-islamisch.
Quelle: Bericht der britischen Nichtregierungsorganisation Forward vom (forwarduk.org.uk/key-issues/fgm/): “Female Genital Mutilation (FGM)“
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