Libyen: Demonstranten verlangen die Einführung der Scharia als Grundlage aller Gesetze Libyens
Forderung: Der Islam soll Staatsreligion sein
(Institut für Islamfragen, dh, 28.04.2012) Die arabische Zeitung www.alarabiya.net veröffentlichte Anfang des Jahres einen Bericht über eine Demonstration in Benghazi/Libyen, bei der 2000–3000 Demonstranten die Einführung der Scharia in Libyen forderten. Auf Flugblättern, die von den Demonstranten verteilt wurden, verlangten sie, die Scharia zur Quelle aller Bestimmungen der libyschen Verfassung und aller Gesetze zu machen. Es müsse im libyschen Gesetz einen Paragraphen geben, der den Islam als Staatsreligion bezeichnet. Dieser Paragraph müsse angenommen werden, ohne dass darüber eine Abstimmung libyscher Politiker notwendig sei.
Die Demonstranten riefen: als Motto des von ihnen angestrebten islamischen Staates: „Islamisch, islamisch“ [arab. islamiya, islamiya] und trugen den Koran in ihren Händen.
Der Vorsitzende der libyschen Übergangsregierung, Mustapha Abdul-Jalil, hatte im Oktober letzten Jahres in „der Befreiungserklärung Libyens“ angekündigt, die Scharia werde die Hauptquelle der Gesetzgebung Libyens werden.
Quelle: www.alarabiya.net/articles/2012/01/21/189538.html
News
Neuste Inhalte
- Im Dialog mit DITIB – eine kritische Zwischenbilanz Dienstag, der 20. Oktober 2026
- Muslimische Reaktionen auf den Hamas-Terror vom 7. Oktober 2023 und den nachfolgenden Krieg Israels in Gaza – eine Dokumentation ausgewählter Stimmen Montag, der 12. Oktober 2026
- Israel militärischer Druck ist ein Wegbegleiter der Abraham Accords Mittwoch, der 16. September 2026
- Syrien plant eventuell die Umstrukturierung seines Kabinetts Mittwoch, der 9. September 2026
- Antisemitismus im muslimischen Kontext Dienstag, der 8. September 2026






