Die somalische Bewegung „al-Shabab“ („die Jugend“) möchte den Unterricht der englischen Sprache in Somalia verbieten
Teile Südsomalias und der Hauptstadt sind bereits von den Milizen eingenommen worden
(Institut für Islamfragen, dh, 15.04.2010) Die jihadistische Bewegung der Shabab-Milizen verbot laut Bericht von alarabiya.net Schulen in Afmada, Südsomalia, die Fächer Englisch und Wissenschaft zu unterrichten, weil Englisch eine „westliche Sprache“ und „die Sprache der Spione“ sei. Dies ist eine Maßnahme gegen die Stadt Afmada, nachdem diese ihren Einwohnern verboten hatte, Mitglieder bei den Shabab-Milizen zu werden.
Drei Schulen in dieser Region erhielten von den islamistischen Kämpfern eine einmonatige Frist eingeräumt, um ihr Lehrprogramm zu ändern. Die arabische Sprache und islamische Fächer müssen dort unterrichtet werden.
Die Bewegung hatte von der Schulverwaltung verlangt, einige ihrer Schüler als Kämpfer den Shabab-Milizen anzugliedern, was die Schulverwaltung abgelehnt habe.
Die Bewegung der „Jugend“ hat bereits große Teile Südsomalias und der Hauptstadt in Besitz genommen. Die ihnen zugehörigen Richter haben Urteile nach Schariarecht gesprochen, darunter Hinrichtungen und Auspeitschungen verfügt. Zudem verbot die Miliz das Ansehen von Filmen und das Tanzen auf Hochzeitsfeiern. In den von der Bewegung beherrschten Regionen ist das Fußballspielen ebenfalls verboten.
Quelle: www.alarabiya.net/articles/2010/03/05/102235.html
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