Ägypten: Anschlag auf koptische Kirche zeigt Gewaltpotential des politischen Islam
Muslimbruderschaft unterscheidet sich hier nicht grundlegend vom sog. Islamischem Staat
(Institut für Islamfragen, dk, 16.12.2016) Laut einem Artikel vom 14. Dezember 2016 in der unabhängigen Tageszeitung Al-Khaleej, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten erscheint, hat der terroristische Anschlag auf die koptische Kirche St. Peter in Kairo am 11. Dezember 2016 die Verbindung zwischen der Muslimbruderschaft und den Terroristen, die auf der Sinaihalbinsel aktiv sind, deutlich gemacht. Die Muslimbruderschaft tue unter anderen Namen das, was der sog. Islamische Staat nicht ausführen könne. Diese Beziehung zwischen Terrorismus und der Muslimbruderschaft sei seit ihrer Gründung 1928 durch Hassan al-Banna unvermindert stark. Und ähnlich wie andere Gruppen und Bewegungen des politischen Islams habe die Muslimbruderschaft den Islam benutzt und dabei „die Demokratie geritten“ wie ein trojanisches Pferd, um die Macht zu erringen.
Quelle: Artikel in der Tageszeitung Al-Khaleej (VAE), 14.12.2016, zitiert von MideastWire Newsletter vom 15.12.2016 (https://mideastwire.com/page/articleFree.php?id=62490): „Terrorism, a MB product“
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