Autor: ifi
Zahl der Christen im Nahen Osten dramatisch gesunken
(Institut für Islamfragen, dk, 05.09.2017) Die Assyrian International News Agency berichtete am 31. August 2017, dass ein geplantes Dokument des 3. Internationalen Christlichen Forums vom 28. August 2017 in Moskau davor gewarnt habe, dass Christen innerhalb der nächsten zehn Jahre aus den Nahen Osten möglicherweise ganz vertrieben werden könnten, wenn die Angriffe radikaler Muslime nicht gestoppt würden.
Viele Dschihadisten äußern Rückkehrwunsch in westliche Heimatländer
(Institut für Islamfragen, dk, 02.09.2017) Laut eines Artikels von Thomas R. McCabe, einem pensionierten Oberst der amerikanischen Luftwaffe und ehemaligen Experten des Verteidigungsministeriums für Terrorabwehr, bedeutet die zunehmende Niederlage des IS auch, dass Tausende von ausländischen Kämpfern des IS in ihre Heimatländer zurückkehren wollen.
Tunesien: Ist der Islam bedroht oder die Demokratie?
(Institut für Islamfragen, dk, 31.08.2017) Die im katarischen Besitz befindliche Tageszeitung Al-Quds al-Arabi (Katar) veröffentlichte am 30. August 2017 einen Bericht mit der Frage, wer in Tunesien bedroht sei – der Islam oder die Demokratie? Es gäbe im Blick auf diese Frage zwei Positionen:
Irakische Armee weiter auf dem Vormarsch
(Institut für Islamfragen, dh, 30.08.2017) Laut einem Bericht des arabischen Fernsehsenders „Al-An“ ist der Grund für die rasche Einnahme von Talafar (Irak) durch die irakische Armee die geringe Kampfmoral der IS-Kämpfer in dieser Stadt aufgrund ihrer Niederlage in Mosul. Infolge dessen gelang es den irakischen Streitkräften, diese letzte große Bastion des IS innerhalb von 10 Tagen einzunehmen, ohne dabei nennenswerte Verluste zu machen.
Pressemitteilung zu islamischen Einstellungen gegenüber Weihnachten
(Bonn, 22.12.2016) Soll ich meinen christlichen Nachbarn frohe Weihnachten wünschen? Können wir unseren Kindern Geschenke machen? Dürfen wir einen Weihnachtsbaum aufstellen? Muslime beantworten diese Fragen in der Praxis sehr unterschiedlich, erklärt der Islamwissenschaftler Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen. Wie weit wir im Neben- und Miteinander der Religionen von Normalität entfernt sind, erleben wir alle Jahre wieder zu Weihnachten. Dieses Jahr entzündeten sich Differenzen im deutsch-türkischen Gymnasium in Istanbul an Weihnachten. Der Islamische Staat hat die Verantwortung für den Anschlag in Berlin übernommen. Wenn das richtig sein sollte, wird das Ziel nicht zufällig ein Weihnachtsmarkt gewesen sein. Während manche hochrangigen Gelehrten gerade zur Weihnachtszeit die islamische Identität in Gefahr sehen, nutzen andere die Gelegenheit zur Stärkung der nachbarschaftlichen Beziehungen oder integrieren einzelne Weihnachtsbräuche ganz selbstverständlich in ihr eigenes Familienleben.
Pressemitteilung zur aktuellen Verschleierungsdebatte
(Bonn, 18.10.2016) Immer wieder gibt es Kontroversen um Kopftuch und Burka, auch innerhalb des Islams. In Deutschland beharren die großen islamischen Dachverbände wie der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) auf der Kopftuch-Pflicht für muslimische Frauen. Nach dem Islamwissenschaftler Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen der Evangelischen Allianz mangelt es den Kopftuch- und Burka-Debatten an einer sachlich- kritischen Auseinandersetzung mit der Vieldeutigkeit einschlägiger Bestimmungen des Korans sowie mit dem problematischen Männer- und Frauenbild der einflussreichen Traditionsliteratur.
Bericht des arabischen TV-Senders Al-Arabiya über das Thema Frauenbeschneidung
(Institut für Islamfragen, dh, 28.08.2017) Menschenrechtler verurteilen entschieden die Praxis der Frauenbeschneidung unter kurdischen Frauen. Ein Bericht des arabischen Fernsehsenders Al-Arabiya vom 13. Mai 2009 beinhaltet die folgenden Zahlen beschnittener Frauen in kurdischen Gebieten im Irak. Sie beruhen auf Statistiken einer deutschen Organisation aus dem Jahr 2008. [Einige Prozentzahlen sind im Originalbericht falsch berechnet worden.]
Bericht einer ehemaligen Henkerin der Terrororganisation IS
(Institut für Islamfragen, dh, 29.08.2017) „Eine Frau namens Umm Ali, hat mich bei der Hisba [einer Art Sittenpolizei des IS] angemeldet. Wir haben Frauen ausgepeitscht, wenn sie keine Handschuhe, Socken oder einen Gesichtsschleier getragen haben. Wenn eine Frau keine Handschuhe trug, wurde sie zu uns überführt. Wir peitschten sie dann aus. … “
Der Umgang der Terrororganisation IS mit Sklavinnen, die nicht hübsch sind
(Institut für Islamfragen, dh, 28.8.2017) „Sie haben uns [die jesidischen Frauen] in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir wurden vom IS in der Gruppe der Frauen gehalten, die nicht als hübsche Frauen eingestuft wurden. … In der anderen Gruppe [der Frauen, die als hübsch eingestuft wurden] befand sich meine Schwester. … “
USA: Antisemitisch und islamfeindlich motivierte Angriffe nehmen zu
(Institut für Islamfragen, dk, 26.08.2017) Die „Times of Israel“ berichtete am 26. August 2017, dass nach Angaben des FBI antisemitische Übergriffe in den USA im Jahr 2016 gegenüber dem Jahr 2015 um 34% zugenommen hätten, islamfeindlich motivierte Angriffe in den USA im Jahr 2015 sogar um 67% gegenüber dem Jahr 2014.
Umfrage in Großbritannien zum Gebet auf dem Tempelberg
(Institut für Islamfragen, dk, 25.08.2017) Laut Video und Bericht von „United with Israel“ (Israel) hat die Bewegung Israel Advocacy Movement (Großbritannien) aufs Gradewohl Muslime auf der Straße in Großbritannien angesprochen und sie gefragt, ob sie es für fair hielten, dass es Juden und Christen verboten sei, auf dem Tempelberg in Jerusalem zu beten.
Antisemitismus auf Video Clip
(Institut für Islamfragen, dk, 21.08.2017) Laut des MEMRI TV Clips Nr. 6162 vom 26. Juli 2017 machte der saudi-arabische Gelehrte Scheich Mamdouh Al-Harbi in einem Video, das er im Juni 2017 auf seinen YouTube Kanal eingestellt habe, deutlich, dass der wirkliche Kampf nicht mit den Zionisten stattfinde, sondern mit den Juden.
Ziel der Muslimbruderschaft ist Errichtung eines Kalifats
(Institut für Islamfragen, dk, 24.08.2017) Ein Artikel des The Algemeiner Journal (New York) berichtete am 7. August 2017: Ein Führer der Muslimbruderschaft, der Ägypter Magdy Shalash, der im Exil in der Türkei lebt, habe die Unterstützer der Muslimbrüder daran erinnert, dass ihr Hauptziel die Errichtung eines Kalifats sei, das auf der Scharia basiere.
Frankreich: Muslimische Religionsgelehrte besuchen jüdische Schule von Toulouse
(Institut für Islamfragen, dk, 13.07.2017) Laut Bericht der Times of Israel vom 12. Juli 2017 besuchten muslimische Religionsgelehrte im Juli 2017 bei einem Protestmarsch gegen den Terrorismus, bei dem Orte des Terrors aufgesucht wurden, auch die jüdische Schule in Toulouse besuch. Hier waren 2012 vier Juden ermordet worden, von denen drei Kinder waren.
USA: Moderate Muslime machen amerikanischem Kongress Vorschläge zur Bekämpfung des islamischen Extremismus
(Institut für Islamfragen, dk, 02.08.2017) Dem Clarion Project Think Tank (Washington DC) wurde Gelegenheit gegeben, dem amerikanischen Kongress Vorschläge moderater Muslime für die Bekämpfung des militanten Islam zu präsentieren. Diese Vorschläge seien durch Raheel Raza, einer praktizierenden Muslimin pakistanischer Herkunft, dem Kongress erläutert worden.
Irak/Syrien: Stärke des IS scheint gebrochen
(Institut für Islamfragen, dh, 27.07.2017) Der irakische Fernsehsender www.IMM.IQ kommentierte das erste offizielle Video der Terrororganisation IS nach ihren gravierenden Niederlagen im Irak und Syrien. Im Gegensatz zu den vorigen Videos der Terrororganisation, in denen der IS seine Stärke und Vollkommenheit zeigen wollte, zeigt das letzte Video die Gebrochenheit und Zweifel der Mitglieder dieser Organisation.
Tochter des heute einflussreichsten sunnitischen Gelehrten Yusuf al-Qaradawi in Ägypten gefangen gesetzt
(Institut für Islamfragen, dh, 24.07.2017) Die arabische Zeitung www.alarabiya.net veröffentlichte am 04.07.2017 einen Bericht zum Verbleib der Tochter des prominenten, muslimischen Gelehrten und Vorsitzender der Internationalen Liga der Muslimischen Gelehrten, Dr. Yusuf al-Qaradawi.
Kampf um Mosul: IS-Kämpferinnen verüben Selbstmordattentate
(Institut für Islamfragen, dh, 24.07.2017) Bei der Befreiung der irakischen Stadt Mosul von der Terrororganisation IS setzte diese Organisation neue Angriffsmethoden gegen die irakischen Streitkräfte ein. Eine davon waren Selbstmordattentate, die von weiblichen Mitgliedern dieser Organisation verübt wurden, wobei sich die Selbstmordattentäterinnen als Mütter kleiner Kinder tarnten.
Bericht aus Mosul über Terrorherrschaft des IS
(Institut für Islamfragen, dh, 24.07.2017) Nach der Befreiung der irakischen Stadt Mosul mehren sich die Berichte der Iraker über die Lebensverhältnisse in dieser Stadt, als sie noch der Herrschaft der Terrororganisation IS unterstand. Einer dieser Berichte ist das folgende Zeugnis eines minderjährigen jesidischen Mädchens über ihr Leiden in der damaligen Zeit.
Saudi Arabien: Offizielle Stimme des saudischen Königreiches äußert Verständnis für Metalldetektoren auf dem Tempelberg
(Institut für Islamfragen, dk, 22.07.2017) Am 20. Juli 2017 berichtete die in katarischem Besitz befindliche Tageszeitung Al-Quds al-Arabi, dass eine saudische Internetseite einen Offiziellen des saudischen Königreiches zitiert habe, nach der Riyadh der israelischen Regierung ihr „Verständnis“ mitgeteilt habe für die Installation von elektronischen Metalldetektoren bei der Al-Aqsa Moschee, um die dort Betenden auf Waffen zu untersuchen;
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