Autor: Institut für Islamfragen
Saudi-Arabien: Frauen dürfen Ehemänner nicht schlagen
(Institut für Islamfragenk, dk, 02.10.2016) Laut Bericht des Clarion Projects (Washington D.C.) gab Sheikh Abdallah Elmaniah, ein Berater des saudi-arabischen Königs und Mitglied des Rates der Obersten Gelehrten, Saudi-Arabiens höchstem religiösen Gremium, eine Fatwa heraus, nach der es Frauen nicht erlaubt sei, ihren Ehemann zu schlagen, selbst in Fällen der Selbstverteidigung nicht.
Zu den sogenannten „Abfall-“ oder „Apostasie-Kriegen“
(Institut für Islamfragen, dh, 1.10.2016) Von der schiitischen Webseite „www.shiaweb.org“. Schiiten bezweifeln, dass die erste Abfallbewegung vom Islam nach Muhammad tatsächlich aufgrund ihrer Abwendung von der Religion verfolgt wurde
IS: Derzeitiger Krieg ist von Gott selbst gerechtfertigt
(Institut für Islamfragen, dk, 28.09.2016) Muslime müssen die „Völker des Unglaubens“ bekämpfen, bis diese den Islam annehmen
Iran verbietet Frauen, Fahrrad zu fahren
(Institut für Islamfragen, 23.9.2016) Laut einem Artikel des Clarion Project (Washington D.C.) vom 22. September 2016 verbietet der Iran künftig Frauen, Fahrrad zu fahren. Der Grund für das Verbot sei eine Fatwa von Irans Oberstem Geistlichem Führer Ayatollah Ali Khamenei.
Türkei: Sind Atheisten eine Bedrohung für die Religion?
(Institut für Islamfragen, dk, 23.9.2016) Laut Bericht des Clarion Projects (Washington D.C.) vom 22. September 2016 werden türkische Atheisten mittlerweile von Zensur und sogar mit dem Tode bedroht. Die Internetseite der ersten atheistischen Organisation der Türkei, Ateizm Dernegi, die 2014 ins Leben gerufen wurde, sei vor kurzem gehackt worden. Die Hacker hätten dort ein Foto mit der Unterschrift „Haben Minarette euch gestochen?“ hinterlassen.
Deutschland: Reformmuslime veröffentlichen Freiburger Deklaration
(Institut für Islamfragen, dk, 22.9.2016) Am 16. September 2016 veröffentlichten Reformmuslime aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine gemeinsame Erklärung (Freiburger Deklaration http://freiburger-deklaration.info/). Ihr ist ein Zitat des muslimischen Philosophen und Arztes Ibn Ruschd (1126-1198) vorangestellt:
Iran: Wahl des Präsidenten 2017
(Institut für Islamfragenk, dk, 21.9.2016) Laut einem Artikel von Mustafa al-Labbad in der libanesischen, unabhängigen, linken Tageszeitung As-Safir hat die Diskussion über die Nachfolge von Sayyid Ali Khamenei innerhalb und außerhalb des Iran richtig an Fahrt aufgenommen. Dies habe einmal damit zu tun, dass Ali Khamenei 2014 operiert worden sei;
Iran: Kleidungsvorschriften erneut verschärft
(Institut für Islamfragen, dk, 16.9.2016) Laut Bericht des Iraners Dr. Majid Rafizadeh vom 5. September 2016 im Frontpage Magazine reiche der übliche Hidschab nicht mehr, um dem neuen iranischen Hidschab-Gesetz zu genügen, vor allem, wenn Frauen Krankenhäuser, Kliniken, Bibliotheken, öffentliche Gebäude, Universitäten u.a. betreten wollen.
Indonesien: Untersuchung zur Bewegung der Salafisten macht Wachstum deutlich
(Institut für Islamfragenk, dk, 19.9.2016) Laut Bericht in der indonesischen Tageszeitung The Jakarta Post vom 2. September 2016 gewinnt die Salafistenbewegung in Indonesien immer mehr Einfluss in der Öffentlichkeit. Laut Recherchen von Ayang Utrizia Yakin von der islamischen Syarif Hidayatullah Universität (UIN), der besonders die Salafistenbewegung in Indonesien untersucht, würden sich Salafisten in Indonesien stärker auf die Radioarbeit stützen als auf Tür-zu-Tür Kampagnen.
Tschetschenien: Konferenz mit über 100 führenden islamischen Theologen verurteilt Extremisten
(Institut für Islamfragen, dk, 16.9.2016) Laut einem Artikel von Ghulam Rasool Dehlvi vom 9. September 2016 in der indischen FirstPost, der sich auf einen Artikel in der arabischen Tageszeitung Asharq Al-Awsat stützt, sei in Grosny eine islamische Konferenz mit mehr als 100 führenden islamischen Theologen aus der ganzen Welt organisiert worden. Das Ziel der Konferenz sei gewesen, kompromisslos gegen den zunehmenden Takfiri Terrorismus vorzugehen, der weltweit Unheil anrichte.
Frankreichs Schließung von 20 Moscheen und Ausweisung von 80 Imamen löst Kritik aus
(Institut für Islamfragen, dk, 07.09.2016) Laut Internetseite der pro-Hamas ausgerichteten Filistin-Nachrichten vom 3. August 2016 hat Frankreich in den vergangenen Wochen 20 Moscheen geschlossen und 80 Imame ausgewiesen. Das habe der französische Innenminister Bernard Cazeneuve so angekündigt.
Ägypten: Gründung neuer Hochschule für Imamausbildung angekündigt
(Institut für Islamfragen, dk, 06.09.2016) Ein Leitartikel in der englischen Tageszeitung The Times berichtete am 8. August 2016, dass führende ägyptisch-muslimische Gelehrten Vorschläge für die Gründung einer neuen religiösen Hochschule angekündigt hätten.
Großbritannien: Terrorismusexperten warnen vor Anschlägen auf Kirchen
(Institut für Islamfragen, 5.9.2016, dk) Laut Bericht des Clarion Projects (Washington D.C.) vom 1. September 2016 sollen Terrorismusexperten in Großbritannien gewarnt haben, dass Kirchengemeinden stark im Visier von IS Terroristen seien und dass Angriffe auf Kirchen nur eine Frage der Zeit seien. Pfarrern in Großbritannien sei geraten worden, ihren Kragen, der sie als Geistlichen kennzeichnet, nicht in der Öffentlichkeit zu tragen,
Europa: Aggressive Berichterstattung über Burqa und Schleier ist irreführend
(Institut für Islamfragen, dk, 5.9.2016) Die pakistanische Journalistin Khadija Khan schreibt in ihrem Bericht beim Clarion Project (Washington D.C.), dass die große Mehrheit der muslimischen Frauen in Europa von einem moderaten islamischen Hintergrund käme und wohl das größte Opfer der aufgeheizten Debatte für und gegen die Vollverschleierung der Frauen in einigen europäischen Ländern sei.
„Islamischer Staat“ droht dem Papst und dem Großscheich der al-Azhar
(Institut für Islamfragen, dk, 5.9.2016) Der Papst verteidige Homosexuelle und der Großscheich sei vom Islam abgefallen
Österreich: Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ) kritisieren Verschleierung von Frauen
(Institut für Islamfragen, dk, 03.09.2016) Der Koran erwähnt weder Kopftuch noch Gesichtsschleier, die Frauen „unterdrücken“ und „versklaven“
Ägypten: Mordanschlag auf früheren Großmufti Ali Gum’a
(Institut für Islamfragen, dk, 31.8.2016) Laut Bericht der Times of Israel vom 6. August 2016 ist der frühere Großmufti von Ägypten, einer der renommiertesten lebenden muslimischen Theologen des traditionellen Islam, Ali Gum’a, am 5. August 2016 einem dritten Mordanschlag auf sein Leben entgangen.
Ehemaliges Mitglied der militanten al-Gama’a al-islamiya fordert moderaten Islam
(Institut für Islamfragen, dk, 30.8.2016) Bestimmte Prinzipien der Scharia sollen von muslimischen Führern dafür verworfen werden
Pakistan: Curriculum für Koranunterricht vernachlässigt Jihad-Verse des Korans
(Institut für Islamfragenk, dk, 29.08.2016) Theologen des „Rates für Islamische Ideologie“ ist empört
Tunesien: Vollzieht der Leiter der En-Nahda eine Kehrtwende?
(Institut für Islamfragen, dk, 28.06.2016) Rashid al-Ghannushi kündigte überraschend an, dem politischen Islam den Rücken kehren zu wollen
