Fatwa über die Verantwortung zur geistlichen Erziehung der eigenen Kinder
Freunde der Kinder sollten keine Nicht-Muslime sein
Von Scheich Abdul-Lah Bin Sulaiman Bin Muhammad al-Mani
(Institut für Islamfragen, dh, 21.12.2005)
Frage:
„Ich arbeite in einem europäischen Land. Allah sei Dank, dass ich fromm bin. Ich bin verheiratet und ich habe Kinder im Teenageralter. Die Freunde meiner Kinder sind jedoch Nicht-Muslime. Die Kinder gehen mit diesen Freunden aus und verhalten sich wie sie. Trage ich die Schuld an dieser Entwicklung meiner Kinder? Antworten Sie mir bitte!“
Antwort:
„Ohne Zweifel ist ein Muslim für die Erziehung seiner Kinder verantwortlich …, besonders für ihre geistliche Erziehung. Das bedeutet, dass er sie zum Beten, zur Einhaltung der Vorschriften Allahs, zum Verlassen des Verbotenen gemäß Sure 66 bewegen muss.“
„Der Fragende ist ohne Zweifel kein fähiger Erzieher für seine Kinder, weil er die Gemeinschaft mit den Jungen und Mädchen der Gottlosen zulässt. Er wird die Verantwortung für die Irreführung seiner Kinder übernehmen müssen. Er kann sich nicht rechtfertigen, indem er sagt, er lebe eben in einem gottlosen Land. Er muss dieses (europäische) Land verlassen und in seine Heimat zurückziehen, falls seine Heimat islamisch ist. Ansonsten (wenn seine Heimat nicht islamisch ist) muss er dieses Land verlassen und in ein muslimisches Land auswandern.“
Quelle: www.fatwanet.net/Home/ViewFatwaDetails.asp
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