Proteste gegen die anti-israelischen Aufrufe Irans nehmen zu
Viele diplomatische Vertreter Europas werden zurückgezogen
(Institut für Islamfragen, sh, 2.11.2005) Der Generalsekretär der UNO, Kofi Annan, reagierte laut dem Magazin „Der Spiegel“ mit Bestürzung auf die neuerlichen Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad und seine Aufrufe zu Massendemonstrationen zur „Befreiung Jerusalems“ am letzten Freitag des Ramadan. Großbritannien sieht in dem Land zunehmend eine Bedrohung der Weltstabilität und der Sicherheit, wie der britische Premier Blair zitiert wird. Frankreichs Staatspräsident Chirac schloss sich dieser Haltung an und machte deutlich, dass eine solche Position unverantwortlich wäre. Viele der europäischen Länder, darunter auch Russland, zogen ihre diplomatischen Vertreter zurück. Selbst Palästina verurteilt die iranische Haltung und weist auf den begonnenen Friedensprozess mit Israel hin. Dagegen sprach Ahmadinedschad auf einer Konferenz unter dem Motto „eine Welt ohne Zionismus“ von der Weissagung Khomeinis über die Vernichtung Israels und betonte die palästinensischen Bemühungen, Israel zu vernichten.
Quelle: www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,382051,00.html | www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4893510_REF1,00.html
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