Iranische Polizei will mit strengeren Maßnahmen islamische Bekleidungsregeln durchsetzen
Strafen gegen „unsittliche Bekleidung“ werden angedroht
(Institut für Islamfragen, dh, 17.12.2007) Der iranische Polizeichef der Hauptstadt Teheran, Rida Radan, wies darauf hin, dass Frauen nicht gegen die islamische Bekleidungsregel verstoßen dürften. Männer, die einen westlichen Haarschnitt trügen, seien ebenfalls zu bestrafen. Der Polizeichef erklärte das Tragen von engen Hosen, kurzen Mänteln, Stiefeln und Hüten anstelle des Kopftuches für nicht islamisch. Diejenigen, die gegen diese Regel handeln würden, erhielten entsprechende Strafen.
Aus Berichten der iranischen Presse im Jahr 2006 soll hervorgehen, dass rund 122.000 Iraner/innen Mahnungen wegen ihrer nicht islamischen Bekleidung erhalten hätten. Weitere 7000 Menschen müssten Kurse über „sittliche Bekleidung“ besuchen.
Seit der Machtübernahme von Präsident Mahmud Ahmadinedschad werden die „islamischen Bekleidungsregeln“ wieder strenger umgesetzt.
Quelle: www.alarabiya.net/articles/2007/12/02/42390.html
News
Neuste Inhalte
- Im Dialog mit DITIB – eine kritische Zwischenbilanz Dienstag, der 20. Oktober 2026
- Muslimische Reaktionen auf den Hamas-Terror vom 7. Oktober 2023 und den nachfolgenden Krieg Israels in Gaza – eine Dokumentation ausgewählter Stimmen Montag, der 12. Oktober 2026
- Israel militärischer Druck ist ein Wegbegleiter der Abraham Accords Mittwoch, der 16. September 2026
- Syrien plant eventuell die Umstrukturierung seines Kabinetts Mittwoch, der 9. September 2026
- Antisemitismus im muslimischen Kontext Dienstag, der 8. September 2026






