Kuwaitischem schiitischem Gelehrten wird die Staatsbürgerschaft entzogen, weil er die Prophetentochter Aischa beleidigt haben soll
Strafverhängung als Konsequenz wiederholter verbaler Angriffe gegen Aischa
(Institut für Islamfragen, dh, 19.10.2010) Der prominente kuwaitisch-schiitische Prediger Yasser al-Habib hat im Fastenmonat der Muslime [arab. Ramadan] eine Feier anlässlich des Jahrestages des Todes Aischas [der Lieblingsfrau Muhammads] organisiert. In einer Rede griff er laut eines Berichts von arabic.cnn.com Aischa an und bezeichnete sie als „Feindin Allahs und seines Propheten“. Die Feier fand in London/Großbritannien statt, wo der Gelehrte seit 2004 lebt.
Aufgrund dieses Vorfalls wurde eine Sondersitzung des kuwaitischen Kabinetts am 20.09.2010 einberufen, auf der beschlossen wurde, den schiitischen Gelehrten auszubürgern. Dies sei eine Strafe für seine wiederholten Angriffe gegen die Weggefährten Muhammads und Aischas.
Quelle: arabic.cnn.com/2010/middle_east/9/20/kuwait.demonstration/index.html
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