Deutschland: Proteste gegen die Abschiebung verfolgter Minderheiten nach Pakistan
Christen und Ahmadi besonders betroffen
(Institut für Islamfragen, dk, 19.3.2021) Die Website Katholisch.de berichtete am 18. März 2021 über die problematischen Abschiebungen aus Deutschland nach Pakistan.
Das mehrheitlich muslimische Pakistan zähle zu den Ländern mit der weltweit stärksten Christenverfolgung. Aber nicht nur Christen würden dort verfolgt, auch Angehörige der Minderheit der Ahmadiyya litten unter Diskriminierung und Verfolgung in Pakistan.
Geflohene Christen und Ahmadi fürchteten derzeit, nach Pakistan abgeschoben zu werden. Selbst Eltern mit Kindern, die in Deutschland geboren worden seien und nie in Pakistan gelebt hätten, seien davon betroffen. Großbritannien, die USA und die Niederlande schöben Ahmadi schon seit längerem nicht mehr ab, Deutschland aber schon.
Der Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers habe nun durch persönliche Vorsprache bei Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer erreicht, dass die Abschiebungen des Katholiken Faisal Jahangir und einiger Ahmadi ausgesetzt worden sei.
Quelle: Bericht, Katholische Website Katholisch.de, 18.03.2021 (https://www.katholisch.de/artikel/29123-man-kann-bischof-timmerevers-dankbar-sein): Standpunkt: „Man kann Bischof Timmerevers dankbar sein“
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